"Keine Wünsche offen"

Zu den Klängen von "Acoustic Gravity" (im Hintergrund) ließen sich die Gäste zum Auftakt des Altstadtfestes ein frisch gezapftes Bier munden.
Lokales
Neunburg vorm Wald
23.08.2015
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Nur drei Schläge braucht stellvertretende Bürgermeisterin Margit Reichl. Dann hat sie ihre Premiere gemeistert: Das Bierfass fürs Neunburger Altstadtfest ist angezapft.

Dr. Alois Plößl von Rhaner Bräu hatte die Bürgermeisterin bei ihrem ersten Bieranstich unterstützt. Die Ehrengäste, darunter der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch sowie die Bürgermeister der Nachbarkommunen, waren die ersten, die mit dem frisch gezapften Bier anstoßen konnten.

"Beim Altstadtfest bleiben keine Wünsche offen", versprach Reichl und verwies auf das vielfältige Programm und das große Angebot an kulinarischen Genüssen. Ihr Dank galt den Vereinen mit ihren vielen Helfern, die das Fest ausrichten, sowie dem Leiter der Touristinformation Werner Dietrich.

Dann übernahmen die fünf Männer von "Acoustic Gravity" in ihren schwarzen Anzügen das Ruder und sorgten für Musik, während sich schnell die Bierbänke füllten. Die Band, die aus Musikern von Neunburg, Oberviechtach und Schönsee besteht, unterhielt die Gäste mit Songs aus sechs Jahrzehnten. Von Bruce Springsteen und Brian Adams bis zu den Eagles und Beatles coverten sie die besten Songs perfekt und begeisterten so die Zuhörer. Ganz Neunburg war auf den Beinen.

Am Schrannenplatz, wo die Band "Irgendwie und Sowieso" mit volkstümlicher Musik und Schlagern zünftig aufspielte, war das Nadelöhr. Die Gäste hatten Mühe, sich in die Hauptstraße vorzukämpfen, wo "54 Idaho" mit Swinging Hillbilly begeisterte. "Schwarzachtal-Pass" präsentierte seine schaurigen Masken beim Rathaus und sorgte mit Cocktails wie dem "Dracula Dream" für Erfrischung. An Verpflegung gab es keinen Mangel.

Der Duft von Bratwürsten mischte sich mit gebrannten Mandeln, die verschieden gefüllten ungarischen Lángos zogen viele Hungrige an, ebenso das gebratene Spanferkel. Gemütlich ging es im Kunstquartier beim Kunstverein Unverdorben zu. In der Laube gab es zum Wein Zwiebelkuchen sowie Oldies und Klassiker, gespielt von Jürgen Zach und seiner Band. Ganz nebenbei konnte man die Kunstausstellung genießen. Als Fazit des Abends, bei dem auch das laue Wetter eine Rolle spielte, steht die Aussage der Gäste: "Einfach Spitze, was da geboten wurde."
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