Kolpingfamilie feiert eindrucksvolle Waldweihnacht
Mit Stroh aus der Krippe

Brennende Fackeln erleuchteten bei der Waldweihnacht die Szenerie rund um Krippe und Christbaum. Markus und Theresa Kurz (von rechts) gestalteten die besinnliche Feier mit musikalischen Darbietungen. Bild: agr
Lokales
Neunburg vorm Wald
24.12.2014
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"Weihnachten soll in unserem Leben spürbar werden." Das hofften die Teilnehmer an der Waldweihnacht der Kolpingfamilie, die heuer im Außengelände der Jakobskirche stattfand.

Kaplan Pater James Philip, gleichzeitig auch Kolping-Präses, bezeichnete die Geburt und damit die Menschwerdung Jesu als "Grund zu einer großen Freude". Auch die hellerleuchteten Häuser, die strahlenden Christbäume und die Geschenke seien Ausdruck dieses großen Wunders.

Das Organisationsteam erzählte im Anschluss die Geschichte "Nur ein wenig Stroh". Danach ging Pater James auf den Propheten Jesaja ein und erklärte, dass dieses besondere Kind nicht aus einem Palast komme, sondern in einem Stall geboren wird und in einer Krippe auf Stroh liegt. Auch die Teilnehmer der Waldweihnacht hatten sich um eine mit Stroh gefüllte Krippe versammelte. "Schau in unsere Herzen und schenke uns das Vertrauen in dein Kommen und deine Gegenwart, damit Weihnachten in unserem Leben wirklich spürbar wird", so eine Passage aus den Fürbitten.

Als Andenken an die Waldweihnacht bekam jeder noch ein Büschel Stroh mit nach Hause, um damit "einen Hauch des Weihnachtsgedankens" am Heiligen Abend einfangen zu können. Mit dem Lied "Kling, Glöckchen, klingelingeling", angestimmt von Markus Kurz (Gitarre) und Tochter Theresa (Querflöte) klang die Waldweihnacht der Kolpingfamilie aus.
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