Kunst und Können im Angebot

Lokales
Neunburg vorm Wald
28.06.2015
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Der Verein "Die Selbständigen" setzt neue Impulse für die Neunburger Märkte-Tradition. Die Premiere eines Kunst- und Handwerkermarktes am Sonntag, 5. Juli, soll Hunderte von Besuchern in die Einkaufsstadt locken.

Außerdem bietet der 1. Neunburger Kunst- und Handwerkermarkt die beste Gelegenheit, um mit der neuen Währung der Stadt einzukaufen: Der "Neunburger Zehner" wird am 5. Juli in vielen der von 13 bis 17 Uhr verkaufsoffenen Geschäfte akzeptiert. Erhältlich sind die Zehner im Büro- und Pressezentrum, eine leckere Keks-Variante zum Anbeißen wird am Marktsonntag am Stadtberg angeboten. Der Verein "Die Selbständigen" verkauft das Gebäck für einen guten Zweck, der Erlös kommt dem Sonderpädagogischen Förderzentrum in Nittenau zugute.

Von Stoff bis Stein

Diesen Marktsonntag als speziellen Kunst- und Handwerkermarkt haben die Gewerbetreibenden initiiert und ein dazu attraktives Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. In "Manuelas Werbewelt" am Schrannenplatz zeigt Marianne Zisler Stoffdruck und eine Kalligraphie-Ausstellung findet statt. Auch eine Holzbildhauerin auf Wanderschaft macht Station und zeigt ihr Können. Es kann aber auch die Herstellung von Besen, gefilzten Schuhen oder Rosenkränzen verfolgt werden. Regina von Wenz ist es gelungen, Steinmetz Johann Hofweber für eine Vorführung zu gewinnen. Auf dem Brandplatz (Buchbindergasse) starten dieses Mal gleich zwei Kutschen zu Stadtrundfahrten und der Streichelzoo Duscher steht dort für die kleinen Besucher bereit. Auch Alpakas beleben das Markttreiben und ihre Besitzer verarbeiten das Fell an Ort und Stelle zu hochwertiger Wolle.

Die Stadt unterstützt dieses Konzept mit der Organisation eines Standmarktes entlang der Hauptstraße und einem Flohmarkt im Bereich des Stadtbergs. Unter den 30 angemeldeten Fieranten befinden sich auch Anbieter von Essen und Trinken. Hunger und Durst können aber ebenso bei den Neunburger Gastronomen gestillt werden.

Neue Attraktion

"Das ist ein rundes Paket, eine tolle Sache", fasste Martin Birner beim Pressegespräch zusammen. Der Bürgermeister dankte seinen Mitarbeitern Peter Gillitzer, der für die Sicherheit beim ersten Kunst- und Handwerkermarkt verantwortlich zeichnet, und Susanne Gollwitzer, die das Marktangebot organisiert hat. Birner sieht den Markt auch als hervorragende Werbemöglichkeit für das Festspiel "Vom Hussenkrieg" und freut sich auf die neue Attraktion in der Pfalzgrafenstadt, die zu einer festen Einrichtung werden soll. Er bedankte sich bei den Bürgern, die ihre Häuser und Schaufenster für die Besucher geschmückt haben.

"Die Altstadt ist gut gefüllt", stellte Gollwitzer die modernen und traditionellen Handwerker und Künstler vor, die aus einem großen Einzugsgebiet anreisen. Vom Schaudrechseln über Zirbenprodukte und Designervogelhäuschen bis hin zu Taschen, Holzrechen und genähten Sachen wird für jeden Geschmack etwas angeboten. Diese Vielfalt sei durch die gute Zusammenarbeit mit dem Verein "Die Selbständigen" möglich gewesen, bedankte sich der Bürgermeister bei allen Beteiligten.
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