Lehrpfad knackt 1000er-Marke

Beim Einführungskurs im Stadtpark tauchten die Teilnehmer in die Welt der Erdstrahlen und Wasseradern ein. Bei der abschließenden "Schatzsuche" mutete Manuela Schmidt (Zweite von links) das vergrabene Hufeisen punktgenau, nur wenige Zentimeter dahinter folgte Martina Wiechert aus Bielefeld (Sechste von links). Bild: hfz
Lokales
Neunburg vorm Wald
15.06.2015
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Der Rutengänger-Lehrpfad im Stadtpark ist weiterhin sehr gefragt: Stolz berichtet Betreuer und Kursleiter Karl Dietl, dass bereits über 1000 Teilnehmer die verschiedenen Angebote genutzt haben. Mittlerweile geht die Suche nach Erdstrahlen sogar am Stammtisch weiter.

Für Karl Dietl ist klar: Der städtische Rutengänger-Lehrpfad ist nach wie vor ein "Mekka" für angehende Wünschelrutengänger. Die Einführungskurse im April und am vergangenen Wochenende seien voll ausgebucht gewesen. Eine ähnliche Resonanz erwartet sich der Kursleiter auch für den heuer letzten Einführungskurs im August. Besonders erfreulich sei für ihn die Tatsache, dass bei den Einführungs-, Aufbau- und Prüfungskursen mittlerweile die Zahl von 1000 Teilnehmern überschritten worden sei.

Die Interessenten an den Kursen kamen mehrheitlich aus den benachbarten Landkreisen sowie aus verschiedenen Städten innerhalb Deutschlands. Dass die Teilnehmer mit dem Lehrpfad, dem Kurs und auch Kursleiter Dietl zufrieden sind, kommt immer wieder in verschiedenen Zuschriften zum Ausdruck. "Der Kurs war wirklich sehr, sehr gut", zitiert Dietl in einer Pressemitteilung aus dem Schreiben einer Teilnehmerin. Die Truppe habe gut zusammengepasst, "ansonsten glaube ich, dass es auch ganz lustig war, trotz der Anstrengung, die wir aufzubringen hatten", so das Schreiben weiter. Ein Dank wurde Dietl für die "hervorragende Kursleitung" ausgesprochen: "Man spürt jederzeit, dass Dir wirklich daran gelegen ist, jeden einzelnen Kursteilnehmer so umfassend wie möglich zu schulen und voranzubringen."

Karl Dietl räumte ein, dass er auf ein gutes und freundschaftliches Verhältnis zu den Teilnehmern Wert legt. Dies habe zur Folge, dass er seinen Schützlingen in allen Fragen zur Geo-, Elektro- und Baubiologie mit Rat und Tat zur Seite steht. Um den Kontakt untereinander zu pflegen, treffen sich alle geprüften Rutengänger jährlich zu einem Stammtisch in Neunburg. Laut Dietl ist das Treffen immer gut besucht und wird auch zum Erfahrungsaustausch genutzt.

Auch beim jüngsten Kurs hatten die Teilnehmer - nach den Übungen auf den zwölf Stationen - bei der sogenannten Schatzsuche ein seit längerer Zeit vergrabenes Hufeisen zu orten. Während Manuela Schmidt aus Rötz das Objekt punktgenau muten konnte, folgte mit nur fünf Zentimetern Abstand Martina Wiechert aus Bielefeld. Kursleiter Dietl bezeichnete beide Ergebnisse als "Meisterleistung". Doch seien diese Resultate nicht vergleichbar mit dem erfolgreichen Muten von natürlich bedingten Erdstrahlen oder physikalisch bedingten Störfeldern.

Der für heuer letzte Einführungskurs findet am 7./8. August statt. Es schließen sich noch einige Aufbaukurse und schließlich ein Prüfungskurs an, bei dem Bürgermeister Martin Birner die Zertifikate an die Teilnehmer überreichen wird.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.baubiologie-dietl.de
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