Leidenschaft für Kunst wecken

Verantwortliche und Akteure stellten das Programm für den Neunburger Kunstherbst vor. Auf der Bank (von links) Beate Seifert, Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl und Renata Heimerl. Bild: pko
Lokales
Neunburg vorm Wald
30.08.2015
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Dem Neunburger Kunstherbst liegt die Idee zugrunde, vielfältige Kulturaktivitäten vor Ort zu bündeln. Die Idee dazu stammt vom Kunstverein Unverdorben, der die regionale und internationale Kunstszene vernetzen möchte.

Zwei Mal ist das bereits hervorragend gelungen und für die dritte Auflage von September bis November 2015 steht erneut ein hochkarätiges Programm auf den Beinen. Das Programm-Tableau umfasst insgesamt 23 Veranstaltungen auf den Sektoren bildende Kunst, darstellende Kunst und Kleinkunst. Ein thematischer Schwerpunkt wird durch die Kooperation mit der Europäischen Kulturhauptstadt 2015 Pilsen gesetzt.

Vielfältiges Angebot

Zur Präsentation des 3. Kunstherbstes konnte 2. Bürgermeisterin Margit Reichl auch die Gäste begrüßen, die hinter dem vielfältigen Kulturangebot stehen. "Das Ziel des Kunstherbstes ist, Einheimischen wie Gästen, ein einzigartiges Kulturangebot zu bescheren und die Leidenschaft zur Kunst zu wecken", fasste die Bürgermeisterin zusammen.

Der 2011 gegründete Kunstverein Unverdorben bietet von Konzert und Kabarett bis hin zu Malerei und Fotografie ein volles Programm. "23 kulturelle Events von unterschiedlicher Größenordnung werden drei Monate lang an unterschiedlichen Standorten in der Innenstadt über die Bühne gehen", begrüßte Reichl die Hauptakteure und Organisatoren im Bürgermeisterzimmer. Der Kulturbeauftragte der Stadt Neunburg, Organisator und Hauptkoordinator des Kunstherbstes, Karl Stumpfi, sprach von einem Gemeinschaftswerk, bei dem Verlass auf die Akteure der ersten Stunde sei, aber auch immer wieder neue Beiträge dazu kämen.

Sein persönliches Highlight sei wieder die Operngala. Die Vorsitzende des Kunstvereines Unverdorben, Beate Seifert dankte der Stadt und dem Freistaat Bayern für die Unterstützung des Großprojektes. "Mit frischem Mut packen wir nach der erfolgreichen Ausstellung "Steine" das nächste Event, den Kunstherbst an", sagte Seifert und stellte mit ihrer Stellvertreterin Renata Heimerl und Geschäftsführer und Schatzmeister Peter Wunder die Veranstaltungsbeiträge vor. "Wir wollen Kunst an vergessene Orte zurückbringen", erläuterte Wunder das Thema "Grenze" bei "Ahoj-15-Kunstprozession und Tanztheater-Performance" am 18. September, die von der Schwarzachtallhalle über die Rathausarkaden zur alten Frankbrauerei und ins Kunstquartier im Berg führt. Mit drei Beiträgen bringt sich der evangelische Pfarrer Gerhard Beck heuer ein. Am Dienstag, öffnet in der evangelischen Kirche bereits die Fotoausstellung "Frauen im Kreuzfeuer". Hans Fischer kam für die Akademie und als neue Partner nannte Stumpfi den Festspielverein, der sich in der literarischen Themenwoche "Aufbruch 1945" einbringt und die JU mit dem Konzert "Rocking Unverdorben". Neu dabei ist das Landestheater Oberpfalz. Till Reichelt stellte die "Heinz-Erhardt-Hommage" vor.

"Stolz auf Kunstverein"

Schon immer dabei ist dagegen das Ovigo-Ensemble aus Oberviechtach. Dieses Mal zeigen die jungen Mitglieder das Stück "Diamond Lucy". Hörenswert wird die Junge Philharmonie Ostbayern sein, die zu einer sinfonischen Italienreise einladen wird. "Wir sind stolz auf unseren rührigen und aktiven Kunstverein, der das alles organisiert hat", bedankte sich 2. Bürgermeisterin Reichl bei den Veranstaltern. Ein Dankeschön sprach sie im Namen der Stadt auch den Mitwirkenden für dieses Kultur-Alleinstellungsmerkmal aus.
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