Letzte Etappe beim Abwasser

Georg Keil gab einen Einblick in die Kosten. Bild: agr
Lokales
Neunburg vorm Wald
13.11.2014
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Im nächsten Frühjahr beginnen die Arbeiten für den Anschluss des Ortsteils Warberg ans Abwassernetz. Bei einer Versammlung im Gasthof König informierte Bürgermeister Martin Birner, dass es nach mehreren Anläufen endlich gelungen sei, das Projekt ins Förderprogramm zu bekommen.

Warberg stelle die letzte Etappe im städtischen Abwasserkonzept dar, danach seien alle für einen Anschluss vorgesehene Ortsteile am Kanalnetz. Der Bürgermeister betonte, dass schon in der Vorplanung darauf geachtet worden sei, die Belastungen für die Anlieger so gering wie möglich zu halten. Winfried Legl (Ingenieurbüro Weiß & Partner) gab einen kurzen Abriss über das Sanierungskonzept. Für Warberg sei ein Schmutzwasserkanal vorgesehen, die Versickerung des Oberflächenwässer liege in der Verantwortung der Grundstückseigentümer. Den Baubeginn kündigte er für Frühjahr 2015 an. In den nächsten Wochen werden Planungsbüro und Stadtwerke vor Ort mit den Besitzern verschiedene Details wie beispielsweise die künftigen Hausanschlüsse abklären.

Der bei den Stadtwerken zuständige Sachbearbeiter Georg Keil bezifferte die Kosten auf 210 000 Euro (Stand 2004), davon würden 70 Prozent des förderfähigen Anteils bezuschusst. Der Herstellungsbeitrag für Anlieger betrage 2,16 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche und ist in drei Raten zu bezahlen. Die späteren Einleitungsgebühren belaufen sich auf 1,74 Euro pro Kubikmeter, so Keil. Die renovierungsbedürftigen Wasserleitungen werden ohne Zusatzkosten ausgetauscht.
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