Loslegen an der Kreuzung

Im Beisein von Stadträten, Firmen- und Behördenvertretern nahmen (von links) Bauunternehmer Siegfried Wagner, Bürgermeister Martin Birner und Bauamtsleiter Henner Wasmuth den Spatenstich vor. Bild: Mardanow
Lokales
Neunburg vorm Wald
10.03.2015
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Die Monate der Planung sind vorbei, jetzt rollen die Bagger an: Für den Umbau der Einmündung von Dorrer- und Söltlstraße in die Staatsstraße 2040 erfolgte am Dienstag der Spatenstich.

Zum Auftakt stellte Henner Wasmuth, Leiter des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach, die Kooperation mit der Stadtverwaltung heraus: Im Zuge der Maßnahme, die den Einbau eines Linksabbiegestreifen und einer Querungshilfe für Fußgänger vorsieht, saniert die Stadt hier Gehwege sowie Ver- und Entsorgungsleitungen. "Es ist prima, dass dieses Miteinander klappt", betonte Wasmuth.

Planung mit den Bürgern

Bürgermeister Martin Birner bedankte sich, dass die Bürger bei der Planung einbezogen wurden und freute sich, dass der Wunsch nach einer "vernünftigen Fußgängerführung" berücksichtigt wurde. Die Umgestaltung der Kreuzung sei zwar eine aufwendige Baustelle, "aber eine absolut sinnvolle Maßnahme".

"Auf engstem Raum wird eine Vielzahl von Arbeiten erledigt", lenkte Baudirektor Gottfried Weishäupl den Blick auf die Ausführungsplanung. Bei 10 000 Fahrzeugen, die täglich auf der Staatsstraße unterwegs seien, erhöhe die als Fahrbahnteiler geplante Querungshilfe die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Gleichzeitig wird die Fahrbahndecke zwischen den Einmündungen zur Buchbindergasse und zur Neukirchner Straße erneuert, entsteht eine Ausfahrt für künftige Parkplätze im Bereich des Forstamtes.

Die Stadtwerke nutzen die Gelegenheit und erneuern das Kanal- und Stromnetz im Baustellen-Bereich, der Zweckverband Nord-Ost-Gruppe verlegt eine neue Wasserleitung. Leerrohre für einen späteren Breitband-Ausbau werden ebenfalls eingebaut. Bei Gesamtkosten von rund 600 000 Euro erhielt die Baufirma Wagner (Waldmünchen) den Auftrag. Die Kosten für den reinen Kreuzungsumbau teilen sich der Freistaat Bayern (etwa 220 000 Euro) und die Stadt (rund 90 000 Euro).

Zufahrt bleibt möglich

Noch keine Auswirkungen auf den Verkehr haben die zuerst anstehenen Arbeiten an den Leitungen. Erst in etwa vier Wochen wird in Bauphase 1 der östliche Kreuzungsbereich aus Richtung Gerhardinger Straße gesperrt, der Zufahrt zur Dorrer-/Söltlstraße aus Richtung Westen bleibt über die Staatsstraße möglich. Beim Einbau der Asphaltdecke wird die Sperrung über die Einmündung der Neukirchner Straße erweitert. Fünf Wochen später wird die Staatsstraße in der Gegenrichtung gesperrt, die Zufahrt zu Dorrer- und Söltlstraße bleibt aus Richtung Osten erhalten.

Für die Asphaltierung (Bauphase 3) muss Ende Juni der Gesamtbereich gesperrt werden. Diese Arbeiten werden an einem Wochenende von Samstag, 18 Uhr, bis Montagmorgen gegen 5 Uhr erledigt. Die Umleitung läuft über die Industriestraße. Der Abschluss der kompletten Maßnahme ist für Ende Juli anvisiert. Weitere Details werden bei einer Versammlung der Anlieger am Mittwoch, 18. März, um 17 Uhr direkt an der Baustelle gegeben.
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