Materialmix vermeiden - Der Weg zum Wunschgarten
Weniger ist mehr

Lokales
Neunburg vorm Wald
23.10.2014
2
0
"Was ist bei der Anlage eines ländlichen Gartens zu beachten?" Diese Frage beantwortete Kreisfachberaterin Heidi Schmid in allen Details, vom Nachbarrecht bis hin zur Einfriedung und dem Pflanzenkleid.

"Naturstein wirkt immer besser als Betonpflaster und ist meist nur wenig teurer", meinte die Referentin. Vorm Pflastern sollten auflockernde Grünflächen mit Sägespänen markiert werden; so könne der Wendekreis mit dem Auto getestet werden. Sie appellierte an Schlichtheit bei den Materialien; zu viel Mix wirke verschachtelt. Holzzäune ohne Sockel sollten bevorzugt werden. Bei der Terrasse sei eine Verzahnung mit der umliegenden Vegetation sowie der Raumwirkung von Vorder- und Hintergrund wichtig. "Wohnen Sie erst einen Sommer lang im Haus, bevor Sie sich für die Sitzplätze entscheiden", lautete ein Rat. Der Gemüsegarten sollte sonnig liegen und für ein günstiges Kleinklima einen Windschutz erhalten. Wege mit Lattenrosten seien zwischen den Beeten am besten geeignet. Ein Platz für Frühbeet, Hochbeet oder Hügelbeet sollte eingeplant werden.

"Das Nebeneinander von Zier- und Nutzpflanzen ist typisch für einen Bauerngarten", so Schmid. Abschließend gab es Tipps zu Obstsorten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Nutzpflanzen (31)Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.