Mit irischen Segenswünschen

Lokales
Neunburg vorm Wald
03.12.2014
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Das hohe Niveau der Städtischen Musikschule wurde beim ersten Winterkonzert im Schlosssaal erkennbar. Obwohl die Harfe im Mittelpunkt stand, glänzten die Schüler und Lehrkräfte auch mit einer Vielzahl an Instrumenten und einer großen Bandbreite an Musikstücken.

"Sie ist da, unsere Harfe", sagte die Leiterin der Städtischen Musikschule, Barbara Nutz, bei der Begrüßung zum ersten Winterkonzert mit dem Titel "Bunte Harfenklänge". Sie freute sich, dass so viele Musikfreunde in den Schlosssaal gekommen waren, um zu sehen, was man mit Harfen alles machen kann. Nachdem Veronika Miller-Wabra weggezogen ist, war der Harfen-Stützpunkt weggebrochen. Förderverein, Musikschule und Stadt haben den Kauf der Harfe ermöglicht, wofür Barbara Nutz großen Dank aussprach.

Zwei Jahre Bauzeit

Nach zwei Jahren "Bauzeit" war die aus Haselfichte gefertigte, mit Blattgold verzierte Harfe, die von Alois Schroll bei Traunstein nach den Wünschen der Musiklehrer gefertigt wurde, abholbereit. In den folgenden zwei Stunden zeigten Schüler und Lehrkräfte der Musikschule die große Bandbreite ihres Könnens.

Mit einem Marsch von Joseph Haydn begann das abwechslungsreiche Programm. Mit dem Schottischen "D'r Vorletzt" folgte ein harmonisches Zitherstück, bevor Valentina Stautner und Lea Forster für ihr Duett "Schlafe mein Prinzchen" sowie Romy Börner am Klavier viel Beifall erhielten. Schwungvoll ging es weiter mit dem "Uralten Juckar". Mit dem "Venezianischen Gondellied" von Felix Mendelssohn-Bartholdy glänzte Lena Christ am Klavier. Mit dem "Moorish Garden" zeigte Christina Lößl, was man aus der Harfe alles rausholen kann.

Feurige "Spanische Klänge" begleiteten das Publikum in die Pause. Die Gäste wurden mit einem exzellenten Buffet verwöhnt, das Förderverein und Musikschule vorbereitet hatten. Ruhig ging es mit einer "staden Weis" des Volksmusik-Ensembles weiter. Das sentimentale Lied "Down by the Sally Gardens", das Nathalie Margraf mit sanfter Stimme sang und das von Annika Weigl auf der Harfe begleitet wurde, war ein Highlight des Abends. Die weichen Klänge des Alt-Saxophons begleiteten Veronika Miller-Wabra auf der neuen Harfe kongenial bei der "Petite suite en Sax". Die "irischen Segenswünsche" berührten gegen Ende des Harfenkonzerts das Publikum. Vier Harfen waren beim "Kehraus aus Südtirol" von dem Harfen-Ensemble der Musikschule zu hören.

"Tapferkeitstaler"

Barbara Nutz bedankte sich abschließend nochmal bei Bürgermeister Martin Birner sowie beim Förderverein und dem Organisations-Team. Sie überreichte an Harfinistin Veronika Miller-Wabra ein Geschenk, diese verteilte süße "Tapferkeitstaler" an die Mitwirkenden.

Barbara Nutz lud zum Faschingskonzert am 6. Februar ein und freute sich über den Schlussapplaus, mit dem die Musikfreunde das großartige Konzert honorierten.
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