Motor für florierende Wirtschaft

Lokales
Neunburg vorm Wald
24.11.2014
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Als Bindeglied zwischen der Mittelschule und der Wirtschaft fand zum zweiten Mal der "Tag der Zukunft" statt. Zahlreiche Firmen, Betriebe und Schulen präsentierten sich und setzten so einen wichtigen Meilenstein für die Berufsorientierung der Mittelschüler.

Mit einem "Holzhacker-Tanz" wurden die Gäste in der Turnhalle zum "Tag der Zukunft" begrüßt. Diese Darstellung eines "alten" Berufes wurde sodann von einem modernen Tanz abgelöst. Rektorin Irene Träxler freute sich über das große Angebot der Betriebe, die der Einladung gefolgt sind, sowie über die zahlreichen Ehrengäste.

Verbundenheit gezeigt

Sie begrüßte besonders stellvertretenden Landrat Arnold Kimmerl, zweite Bürgermeisterin Margit Reichl, MdL Alexander Flierl, Schulrat Rudolf Hofmann sowie die Bürgermeister des Schulverbandes, Vertreter der Kreishandwerkerschaft und Schulleiterkollegen. "Unsere Wirtschaft ist geprägt von Innovationen und Fortschritt und deshalb ist ein gut ausgebildeter Nachwuchs der Motor für eine florierende Wirtschaft", betonte sie. Der "Tag der Zukunft" sei für die Schule ein wichtiger Bestandteil zur Berufsorientierung, die mit Praktika, Bewerbungstraining, Berufswahlcamps und speziellen Unterrichtsfächern die Schüler von der fünften Klasse an auf die Berufswahl vorbereitet.

Kooperationen mit der heimischen Wirtschaft sowie Betriebserkundungen vertiefen den Kontakt zu den Unternehmen. "Unsere Mittelschüler sind die künftigen Handwerker und Facharbeiter, die die Wirtschaft so dringend braucht", stellte die Schulleiterin heraus. Über eine fundierte, erfolgreiche Berufsausbildung sei heute jede Karriere möglich, vom Aufstieg im Betrieb bis zum Studium. "Jeder Schüler soll einen Beruf finden, der zu ihm passt und der ihm Freude bereitet", so die Rektorin. Die breite Palette an angebotenen Berufsfeldern bietet dafür die besten Voraussetzungen.

Sie dankte allen, die den "Tag der Zukunft" vorbereitet haben und zum Gelingen beitragen. Vom Kindergarten bis zum Beruf gebe es das gemeinsame Ziel, die Fertigkeiten und Neigungen von Kindern und Jugendlichen zu fördern und jeden an den Platz zu bringen, wo er am besten aufgehoben ist, sagte stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl in seinem Grußwort. "Die enge Verzahnung von Schule und Wirtschaft ist keine neue Erfindung, aber sie findet heute unter neuen Vorzeichen statt", resümierte er. Die Neunburger Mittelschule zeige sich von ihrer besten Seite und liefere ein modernes Bild von Schule. Dafür dankte Kimmerl allen, die viel Zeit und Engagement "in die großartige Idee des Tags der Zukunft" investiert haben.

Genau hinschauen

Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl betonte, diese Form der Berufsorientierung helfe, Hemmschwellen zu überwinden und die eigenen Qualifikationen mit den Firmen auszuloten. "Die Schule braucht die Wirtschaft, die Wirtschaft braucht aber auch die Schule", sagte sie abschließend. Auch Kreishandwerksmeister Glab animierte die jungen Leute, genau hinzuschauen wie Berufe organisiert sind, was verlangt wird und wie sich das mit den eigenen Stärken und Schwächen überschneidet. Zum Abschluss präsentierten Schülerinnen der neunten Klassen passend zum Tagesthema einen modernen Tanz.
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