Motto: "Spenden statt Geschenke" - Linden-Apotheke fördert Rotkreuz-Arbeit mit 2500 Euro
Unterstützung für die Retter

Apotheker Peter Kindler (rechts) überreichte an die BRK-Delegation um Bereitschaftsleiter Maximilian Lang (Dritter von links) den symbolischen Spendenscheck. Ein Teil des Geldes ist bereits in einen "Combi Carrier" investiert worden. Bild: hfz
Lokales
Neunburg vorm Wald
24.11.2015
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Über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk der besonderen Art durfte sich eine Abordnung der Neunburger Rotkreuz-Bereitschaft freuen: Apotheker Peter Kindler, Inhaber der Linden-Apotheke, überreichte eine Spende in Höhe von 2500 Euro. Und das nicht zum ersten Mal.

Bereits im Vorjahr hatte Kindler das BRK mit einer Geldspende unterstützt. Der aktuelle Betrag stammt erneut aus der Aktion "Spenden statt Geschenke". Damit möchte der Apotheker ehrenamtlich tätige Organisationen vor Ort unterstützen: "Das Geld ist so sicher besser angelegt, als wenn jeder Kunde ein kleines Geschenk von geringem Wert erhält, und trotzdem hat jeder aus der Region etwas davon."

Bereitschaftsleiter Maximilian Lang freute sich sichtlich über die vorweihnachtliche Finanzspritze. Gerade in der üppigen Adventszeit, wo es viele Dinge im Überfluss gebe, sei es bemerkenswert, wenn Firmen wie die Linden-Apotheke mit ihrer Geldspende Projekte, Vereine und Hilfsorganisationen unterstützen. Die Notfallmedizin sei ständig im Wandel, daher müsse auch gerade im ehrenamtlichen Bereich die Ausrüstung dem aktuellen Stand so gut es geht angepasst werden.

Ein Teil der Spende wurde bereits in ein Update der Rettungsausrüstung investiert: Erworben wurde ein "Combi Carrier", eine Kombination aus Schaufeltrage und Spineboard. Dieses Gerät ermöglicht die schnelle Rettung von Traumapatienten. Verunglückte, bei denen beispielsweise eine mögliche Fraktur der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist, können darauf fixiert und schonend transportiert werden.

Mit dem restlichen Betrag kommt die Bereitschaft der Finanzierung eines mobilen Kohlenmonoxidmessgerätes ein großes Stück näher. "Außerdem müssen wir Rücklagen für die Umstellung auf den Digitalfunk bilden", beschreibt Maximilian Lang. Mit diesen Investitionen in eine bessere ehrenamtliche Notfallversorgung, werde die Spende indirekt auch wieder an die Bevölkerung zurückgegeben. Bei Peter Kindler bedankte sich die BRK-Bereitschaft mit einem kleinen Präsent.
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