Musikantensitzweil des Seebarner Musikvereins lässt keine Wünsche offen - Erlös für ...
Mit Musik und Gesang ins Herz getroffen

Lokales
Neunburg vorm Wald
31.10.2015
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Bei der achten Musikantensitzweil des Musikvereins Seebarn im Pfarr- und Jugendheim lauschten zahlreiche Liebhaber der handgemachten Melodie- und Klangwelt aus verschiedenen Blas-, Schlag- und Tastinstrumenten. Nebenbei kam die Oberpfälzer Sangeskunst nicht zu kurz.

Etwas Besonderes war die Hommage an Fredl Fesl von Martin Greber und seiner Gitarrenpartnerin Andrea mit den Liedern "Drei Musketiere" und dem "Königsjodler". Auch die Kombination Teufelsgeige mit Knopfharmonika und Rhythmusschlagstock mit Knopfharmonika, intoniert von Franz Kirchberger und Peter Murhauser unter dem Titel "Wenn's läuft dann läuft's" erhielt langanhaltenden Applaus.

Für kurzweilige Unterhaltung sorgte der chronologische Vortrag von Johann Käsbauer über die Historie des Musikvereins, die mit dem "Raub des Bahnhäusls zu Seebarn" in Eixendorf begann und das dann als Proberaum und Jugendtreff genutzt wurde. Weiter erinnerte Käsbauer an die ersten musikalischen Auftritte in der Eingangshalle des Maximilianeums in München beim damaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß mit "Rehragout" und dem "Bayerischen Defiliermarsch". Die Idee zur Gründung eines Musikvereins kam während eines anstehenden Seebarner Faschingszugs. Aus diesem Zusammenschluss von Freizeitmusikanten wurde eine Erfolgsgeschichte von Menschen, die mit Leidenschaft ihre Instrumente betreuen und neue musikalische Trends umsetzen.

Weiter im Programm ging es mit den Dieterskirchener Sängern, der "Fingerflitzerin" Martina Fitzthum, dem Akkordeonduo "Markus und sein Spezl Korbinian", Sepp Wiendl, dem "Duo Kolmklang" und den verschiedenen Formationen des Musikvereins, darunter das "Seebarner Gwiach hot ana" und mit dem "Bert", diesmal mit seinen "fünf lustigen Drei". Die verbindenden Texte zwischen den einzelnen Darbietungen sprach Katharina Meier. Zum Abschluss der Sitzweil resümierte Vorsitzender Engelbert Ettl: "Wir haben heute viele Talente gehört und gesehen an diesem schönen Sonntagnachmittag." Der Erlös des Nachmittags wird zur Förderung des Musikantennachwuchses verwendet.
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