Närrische Vielfalt ohne Grenzen

Der Rhythmus der Band "Bola Bola" ging den zahlreichen Maschkerern sofort in die Beine. Ausgelassen wurde am Unsinnigen Donnerstag die Gelegenheit zum Tanz genutzt. Die zehnte Auflage des "Kulis"-Weiberfasching schien im Party-Volk noch weitere närrische Reserven zu mobilisieren. Bild: pko
Lokales
Neunburg vorm Wald
13.02.2015
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"Happy Birthday Kulis" und herzlichen Glückwunsch zum zehnten Weiberfasching auf dem Schrannenplatz. Das schönste Geschenk zum Jubiläum waren für den engagierten Verein am Unsinnigen Donnerstag noch mehr und noch schöner maskierte Frauen.

Die ausgelassenen und maskierten Damen kamen nicht nur aus der Pfalzgrafenstadt, sondern aus dem gesamten Umland. Vor zehn Jahren fing der "Kulis"-Weiberfasching an gleicher Stelle mit einer Biertischgarnitur und den Schnapsvorräten der Mitglieder an. Mittlerweile hat die Veranstaltung einen hohen Bekanntheitsgrad und ist unwahrscheinlich beliebt.

Heuer sprengten die Feierwütigen fast den von mehreren Buden eingerahmten Platz vor dem Rathaus. Die Mischung war noch nie so bunt. Wieder tummelten sich verkleidete Gruppen und aufwendige Einzelmasken, bei denen besonders wilde Afrikaner und ein dazu passendes Zebra auffielen. Verstärkt hatten sich heuer maskierte Männer unters närrische Damenvolk gemischt, aber auch zahlreiche Kinder tanzten ausgelassen. Drei männliche "Grazien" aus Neukirchen-Balbini ließen auf High Heels (bestimmt Größe 46) sogar die weiblichen Besucher vor Neid erblassen.

Gut gelauntes Personal

Erneut ging das Konzept von "Kulis"-Chefin Elke Reinhart auf. Sie war als Koordinator überall zu finden und zog die Fäden für einen reibungslosen Ablauf. Wieder zahlten maskierte Frauen nur einmal für ihr erstes Getränk und konnten dann kostenlos nachfüllen lassen. Die große Helferschar war zum Jubiläum mit weißen und blauen T-Shirts ausgestattet worden, auf denen sich die weiblichen Mitglieder als Spielerfrauen der Weltmeister outeten. Die Männer waren in die Rolle der Brasilianer geschlüpft. Trotz permanentem Ansturm auf Getränke, Krapfen, Brezen und Wiener versprühte das Thekenpersonal gute Laune und sorgte für ständigen Nachschub. Vor dem Bauwagen aus Penting bildeten sich immer wieder lange Schlangen, denn hier erhielten die Frauen nicht nur heiße Muntermacher, sondern auch Physiotherapien von "Dr. Baumer" dazu.

Rhythmus geht ins Ohr

Die Band "Bola-Bola" trug erneut zum Erfolg des Spektakels bei, indem sie mit dem richtigen Sound die Tanzlust weckte. Ehe die ausgelassenen Maschkerer zu späterer Stunde in den Neunburger Gaststätten weiterfeierten, herrschte Jubel, Trubel, Heiterkeit auf dem Platz vorm Rathaus. Ein Dank galt erneut Sponsor Andreas Insinger, der das alles seit einem Jahrzehnt möglich gemacht hat.
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