Neigungen weisen die Richtung - Expertin gibt Tipps fürs Vorstellungsgespräch
Auf dem Weg zum Wunschberuf

Wer einen Beruf wählt, sollte wissen, worauf er sich dabei einlässt, meint Berufsberaterin Christina Hartl von der Bundesagentur für Arbeit. Bild: hfz
Lokales
Neunburg vorm Wald
29.11.2014
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"Was ist wichtig bei der Berufswahl?" - so lautete das Motto einer Informationsveranstaltung in der Ganztagsklasse 8b. Berufsberaterin Christina Hartl von der Bundesagentur für Arbeit in Schwandorf bereicherte den Arbeit-Wirtschaft-Technik-Unterricht an der Mittelschule mit nützlichen Tipps.

Gemeinsam mit den Schülern erarbeitete die Diplom-Pädagogin verschiedene Bereiche, die bei der Berufswahl eine große Rolle spielen. Fähigkeiten sind eines der wichtigsten Kriterien, die bei einem Vorstellungsgespräch und einer Bewerbung entscheidend für die Schüler sein können. Welche körperliche oder geistige Veranlagung bringt der Ausbildungsplatzsuchende mit, kann er logisch denken oder ist er redegewandt? Diese Fragen gelte es zu klären.

Wo, wann, womit: Auf diese Bereiche erstrecken sich Fragen, die mit den Tätigkeiten zu tun haben. Wo wird gearbeitet, wann beginnt die Arbeit, womit werden die Aufgaben erledigt, und was wird hergestellt? Diese Umstände seien entscheidende Elemente auf dem Weg zum Traumberuf. Die eigenen Interessen müsse der Jugendliche natürlich auch bedenken. "Ein Leben lang in einem Beruf zu arbeiten, der nicht den Vorstellungen und Neigungen jedes Einzelnen entspricht, ist unvorstellbar", meinte die Expertin.

Zu guter Letzt erarbeiteten Schüler mit "ihrer" Berufsberaterin die verschiedenen Anforderungen, die die unterschiedlichen Berufe und Betriebe mit sich bringen. Für die Kinder der Ganztagsklasse war dieser Workshop eine weitere Hilfe auf dem Weg zu ihrem Traumberuf. Neben den arbeitspraktischen Fächern Technik, Wirtschaft und Soziales sowie der Gestaltung des Praxisnachmittages der Ganztagsklassen mit örtlichen Betrieben oder der Berufsorientierungswoche an der Jugendbildungsstätte Waldmünchen ist dieser Besuch der Berufsberaterin im Unterricht ein weiterer Baustein zum ausbildungsreifen Schüler.

Fortgeführt wird dieser Weg mit dem Besuch des Berufsinformationszentrums in Cham im Januar 2015.
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