Neue Mitte zum Finale

Während die Pflasterarbeiten (rechts) an der neuen Ortsmitte noch voll im Gange sind, überzeugten sich Bürgermeister Martin Birner (Mitte), Stadtrat Anton Scherr und Rathaus-Mitarbeiter Karl Hartinger (Zweiter und Dritter von links), zusammen mit Vorstandsmitgliedern der Teilnehmergemeinschaft, vom bisherigen Fortschritt der Dorferneuerung in Katzdorf und Pettendorf. Bild: pko
Lokales
Neunburg vorm Wald
06.10.2015
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Der krönende Abschluss der Dorferneuerung in Katzdorf und Pettendorf entsteht zur Zeit an der Straße unterhalb der Wallfahrtskirche Mater Dolorosa: Ein Bushalt mit Natursteinmauer, Brunnen und Halbrundpavillon soll belebter Mittelpunkt des Ortes werden.

Mitte der 80er Jahre wurde die Dorferneuerung hier angeordnet und jetzt sind alle Beteiligten froh, dass sie abgeschlossen werden kann. "Eine lange währende, aber gelungene Dorferneuerung findet ein würdiges Ende", teilte Werner Bachseitz in einer Email mit. Wegen einer starken Bronchitis konnte der Mitarbeiter des Amts für ländliche Entwicklung und Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft am Ortstermin nicht teilnehmen.

Wünsche werden wahr

Bachseitz bedankte sich in seiner Mail für die "gute und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stadt Neunburg". Es freue ihn, dass mit der Gestaltung des Bushalts in Katzdorf, dem Ausbau der Zufahrt zum Anwesen Lottner und der Unterstellhütte in Pettendorf ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehe. Schön sei auch, dass der Katzdorfer Platz mit einem ansprechenden Wasserbecken ausgestattet werden könne. Mit der folgenden Bachrenaturierung in den Schwarzachauen als ökologische Ausgleichsmaßnahme werde die Dorferneuerung in den beiden Orten baulich abgeschlossen.

Bürgermeister Martin Birner, der Katzdorfer CSU-Stadtrat Anton Scherr und mehrere Vorstandsmitglieder der Teilnehmergemeinschaft machten sich vor Ort ein Bild vom Fortschritt der Pflasterarbeiten durch die Firma Stiegler. Karl Hartinger, zuständiger Sachbearbeiter im Rathaus, erläuterte die Maßnahme "Zufahrt Lottner-Anwesen" auf einer Länge von 40 Metern. Es mussten hier Rohre verlegt und drei gepflasterte Rinnen eingebaut werden, um Überschwemmungen zu verhindern. Die Kosten bezifferte Hartinger auf rund 27 000 Euro brutto.

Wohnqualität steigt

Viele Maßnahmen hat Planungsarchitekt Franz Rembold in den vergangenen 30 Jahren in Katzdorf begleitet. Unter anderem seien Parkplätze und ein Kinderspielplatz mit vielen Begrünungen entstanden. Die gesamte Dorferneuerung habe die Wohnqualität in den beiden Ortsteilen entscheidend verbessert, war auch Stadtrat Scherr überzeugt. Franz Rembold dankte der Familie Lottner, die ihren alten Brunnen zur Speisung des neuen Wasserspenders zur Verfügung gestellt habe. Das Wasser habe zwar keine Trinkwasser-Qualität, schränkte der Planer ein, doch Fahrradfahrer, die hier künftig auf dem überregionalen Radweg unterwegs sind, werden sich dort wohl trotzdem gerne erfrischen.
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