Raiffeisenbank mit neuem Standort zufrieden - Zwei Millionen Euro investiert
Kompromiss für zwei Gewinner

Lokales
Neunburg vorm Wald
28.03.2015
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"Wir haben sowohl für die Optik als auch für die Funktionalität einen sehr guten Kompromiss gefunden." Diese Überzeugung vertrat am Freitag Maximilian Zepf, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank. Gemeint war der geplante Neubau der Bank in der Neunburger Hauptstraße.

Bei einem Pressegespräch im Rathaus erläuterte Zepf zusammen mit seinem Kollegen Manfred Mehrl, Bürgermeister Martin Birner sowie Verwaltungsleiter Peter Hartl Details zu dem geplanten Umzug vom Jobplatz in den Kern der Altstadt. Zepf bezeichnete das Vorhaben als "Win-win-Situation" für Stadt und Bank. "Neunburg ist für unser Haus ein wesentlicher Schwerpunkt", stellte er klar, die bisherigen Räume seien aber nicht mehr zeitgemäß. In der Hauptstraße plane man nun mit dem auf Bankgebäude spezialisierten Amberger Architekturbüro Hedrich keineswegs einen "Pallazo Prozzo" , sondern ein der Altstadt angepasstes Gebäude, "architektonisch eine tolle Geschichte". Um hier ein Kompetenzzentrum mit Automaten, Service und Beratung sowie Kredit- und Einlagebereich zu schaffen, nehme man aber auch viel Geld in die Hand. "Rund zwei Millionen Euro", so Vorstandsmitglied Mehrl.

"Es freut uns, dass wir damit zur Revitalisierung der Altstadt beitragen können", erklärte Zepf und versprach warme Töne für die Innenräume. Außerdem gebe es einen barrierefreien Zugang. Im Innenbereich sei auch ein Aufzug vorgesehen, ergänzte Mehrl, eine behindertengerechte Toilette gehöre ohnehin zu den Bauvorgaben. Für Bürgermeister Birner ist die Raiffeisenbank als Dienstleister ganz wichtig für die Stadtentwicklung. Durch die Verlagerung habe man mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen, da man nun auch einen "verkehrlichen Missstand" am Jobplatz beheben könne. Die Vertreter der Raiffeisenbank wussten die Zusammenarbeit mit der Stadt zu schätzen und die Tatsache, dass man "gegenseitige Interessenslagen in Abwägung gebracht hat", so Mehrl. Schließlich sei es auch für die Banken nicht einfach, in der aktuellen "Geldaufbewahrungphase" Geld zu verdienen. "Das ist hier jetzt aber gut angelegt", versprach der Bürgermeister, "das ist auch Wertschöpfung".
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