Referat von Pastoralreferent Dandorfer beim KLB-Familiensonntag - Spende für Senegal
"Eltern-Burnout" verhindern

KLB-Kreisvorsitzender Thomas Salzl (Vierter von links) nahm das Geld aus den Händen von Sonja Hauser (Fünfte von links) und Peter Nißl (Vierter von rechts) entgegen. Bild: agr
Lokales
Neunburg vorm Wald
20.11.2014
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Unter dem Leitgedanken "Bärenstark" stand der Familienbildungssonntag des KLB-Kreisverbandes. In seinem Referat sprach sich Pastoralreferent Andreas Dandorfer gegen Termindruck im Familienleben aus.

Zum Auftakt zelebrierten Michael Hoch, Kreisseelsorger der Katholischen Landvolkbewegung, und sein Vorgänger Richard Salzl einen Gottesdienst in der Pentinger Nikolauskirche. In seinem Vortrag im Pfarrheim befasste sich Dandorfer, Mitarbeiter im Diözesan-Referat "Ehe und Familie" mit der Problematik "Ich bin dann mal weg?! Wo bleibe ich im Familienleben . . .". Der Referent, der von 2005 bis 2009 als Pastoralreferent in Penting tätig war, sah die Familie als einen "ständigen Spagat zwischen Haushalt, Beruf und Kindererziehung".

Das bleibe häufig nicht ohne Folgen: So könnten Mütter und Väter, die ständig nach Perfektionismus in Haushalt und Familie streben oder lange Stress ausgesetzt sind, unter einem "Eltern-Burnout" leiden. Dieser setze ein, wenn die eigenen Bedürfnisse ständig zurückgesteckt werden und keine Zeit mehr für die Pflege sozialer Kontakte bleibt.

Drei Nachmittag in der Woche frei

Dandorfer empfahl, nicht schon die Kinder dem Termindruck auszusetzen. Die Eltern sollten darauf achten, dass drei Nachmittage in der Woche frei bleiben. "Kinder brauchen Zeit, um die eigene Kreativität auszuformen", so der Referent. Gerade der Sonntag eigne sich als Ruhe- und Entspannungstag. Er schloss mit einem Zitat von Mark Twain "Gib jeden Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden."

Zum Abschluss überreichte der KLB-Ortsverband Penting, vertreten durch die Vorsitzenden Peter Nißl und Sonja Hauser, eine Spende von 500 Euro für die Senegalhilfe. Kreisvorsitzender Thomas Salzl nahm das Geld entgegen und informierte über das "Kassa-Projekt" mit dem im Senegal Kleinunternehmen in den Bereichen Kleinhandel, Landwirtschaft und Handwerk gefördert werden. Sehr häufig würden die Kredite auch wieder zurückgezahlt.
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