Rund um die Uhr in Bereitschaft

Bei der 24-Stunden-Übung meisterten die Jugendlichen der Feuerwehr Neunburg verschiedene Einsatz-Szenarien. Das Spektrum reichte vom Waldbrand bis zur Vermisstensuche. Bild: hfz
Lokales
Neunburg vorm Wald
23.10.2015
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Für 24 Stunden durften sie richtige Feuerwehrmänner sein: Bei einer großangelegten Übung waren 15 Nachwuchskräfte der Jugendfeuerwehr Neunburg rund um die Uhr gefordert. Dabei gab es nicht nur Flammen zu bekämpfen.

Von Freitag bis Samstag konnten 13 Buben und 2 Mädchen "Berufsfeuerwehr spielen". Nach dem Aufbau der Schlafplätze eröffneten Jugendwart Stefan Beer und die Betreuer Josef Ettl und Toni Seidel die 24-Stunden-Übung. Die Kommandanten Bernhard Käsbauer und Reinhold Stangl wünschten den Teilnehmern viel Spaß und jede Menge Übungseifer.

Einsatz durch Pizzabäcker

Nach einer Unterrichtseinheit über die verschiedenen Brandklassen erfolgte schon die erste Alarmierung "Unklare Rauchentwicklung am Wanderweg". Als die angehenden Einsatzkräfte dort eintrafen, mussten die Gruppenführer erst erkunden. Mit der Wärmebildkamera wurde festgestellt, dass Koch Reiner Bindl einen Fehlalarm ausgelöst hatte, weil er gerade beim Feuermachen war, um Pizzen fürs Abendessen vorzubereiten. Deshalb blieben die Jugendlichen gleich am Einsatzort, um sich für die Nacht zu stärken. Zurück im Feuerwehrhaus standen gemeinsame Spiele auf dem Plan, bis der nächste Brandalarm erfolgte. Mit großer Einsatzbereitschaft bauten die Jugendlichen den Löschangriff auf und hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Danach herrschte Nachtruhe, bis früh am Morgen um 6.20 Uhr die Jugendlichen unsanft geweckt wurden: Es galt zu einer Personensuche am Eixendorfer Stausee auszurücken.

Nach intensiver Suche konnte die vermisste Person schnell durch die gute Zusammenarbeit der Jugendlichen gefunden und betreut werden. Der Rettungsdienst übernahm die vermisste Person und sorgte für die ärztliche Versorgung. Der Einsatz verdeutlichte dem Nachwuchs, dass ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau auch mal ohne Frühstück außer Haus gehen muss. Die Jugendlichen durften sich dafür im Anschluss stärken.

Eine anschließende Funkschulung wurde durch einen weiteren Alarm unterbrochen: Waldbrand in Pissau. Auch hier wurde gewissenhaft gehandelt, so dass das Feuer schnell unter Kontrolle war.

Geschickt mit Ausrüstung

Bei der folgenden Einsatzübung "Technische Hilfeleistung" zeigten sich die Jugendlichen geschickt in der Verwendung verschiedenster Hilfsmittel und meisterten die Betreuung von Verletzten. Zum Abschluss wurden alle Gerätschaften gereinigt und einsatzbereit gemacht.
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