Schnee unter den Sohlen

Die Pokalgewinner mit den beiden Schirmherrn und Vorsitzenden Franz Tennert. Bilder: sns (3)
Lokales
Neunburg vorm Wald
28.12.2014
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"Es gibt kein schlechtes Wetter; nur schlechte Laune und Kleidung!" Treffender hätte es ein Teilnehmer der 41. Neunburger Silvesterwanderung nicht ausdrücken können. 52 Vereine und viele Gruppen trotzten Schnee und eisigem Wind. Drei Streckenlängen standen zur Auswahl bereit.

Hatten die Verantwortlichen in den letzten Jahren mit milden Temperaturen und verschlammten Wegen zu kämpfen, verwandelte sich dieses Jahr die Strecke rund um Neunburg innerhalb von 24 Stunden in eine Winterlandschaft. Schneefall, eisiger Wind und Temperaturen von minus fünf Grad Celsius begleiteten die 52 auswärtigen Vereine und sieben Ortsvereine, die neben zahlreichen Wanderern, Joggern und Nordic-Walkern an den Start gingen. Die Strecken waren 5, 10 oder 15 Kilometer lang, wobei diese auf Wunsch vieler Wanderer in etwa der Wegführung aus dem Vorjahr entsprachen.

Beheizte Turnhalle

Start und Ziel war die beheizte Turnhalle der Grundschule in der Ledererstraße. Von dort aus ging es über die Bahnhofstrasse und dem Wanderweg zur Umgehungstraße. Die Wanderer auf der kürzesten Strecke bogen links ab und gingen über die Dorrerstraße und der Ledererstraße wieder zurück zum Ausgangspunkt. Wer länger unterwegs sein wollte, ging über den Bahnhof Penting, dem Baugebiet Pfarräckerweg zum Feuerwehrhaus, wo eine Verpflegungsstation eingerichtet war. Der Weg der Zehn-Kilometer-Strecke ging über das Gasthaus Irlbacher und die Solaranlage zurück in die Grundschule. Teilnehmer, welche die 15 Kilometer absolvierten, marschierten über Poggersdorf, Hartlshof und Neuhartlshof.

Vorsitzender Franz Tennert sprach der Stadt Neunburg, dem Bauhof sowie allen Helfern seinen Dank aus. Schirmherr Bürgermeister Martin Birner und Ehrenschirmherr Altbürgermeister Wolfgang Bayerl begrüßten alle Teilnehmer und dankten den Organisatoren. Teilnehmerstärkster Verein war wie schon in der Vorjahren der Wanderverein Schwarzhofen, gefolgt von den Vereinen aus Oberviechtach, Steinberg am See, Teunz, Leonberg, Winkelhaid, Amberg, Pfeffenhausen, Hirschau und Ursensollen.

"Starker" Festspielverein

Bei den Ortsvereinen stellte der Festspielverein die meisten Teilnehmer. Auf den weiteren Plätzen folgten die Stockschützen des FC Neunburg, der Stammtisch "Alte Linde", die Kolpingfamilie, der Lauftreff sowie der CSU-Ortsverband und das Touristikbüro Meixner.
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