Seniorenbeirat fordert Abbau von Hindernissen
Von Barrierefreiheit bis Enkeltrick

Lokales
Neunburg vorm Wald
02.10.2014
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Auch der Seniorenbeirat hat nach den Sommerferien wieder seine Arbeit aufgenommen. Als neue Ansprechpartnerin im Rathaus stellte sich dabei Susanne Gollwitzer vor.

Es war die mittlerweile 23. Tagung des Gremiums. Dabei wurde einstimmig beschlossen, dass der Bürgermeister und der Stadtrat die Barrierefreiheit im Finanzamt und im Rathaus schnellstmöglich vorantreiben sollen. Hermine Falk wies darauf hin, das unter anderem auf dem Gehsteig am Stadtberg am Wochenende immer Lastwägen abgestellt werden. Fußgänger müssten auf die Straße ausweichen, dies könne vor allem im Winter bei Eis und Glätte zu gefährlichen Situationen führen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt befasste sich mit den Behinderten-Toilette. Davon gibt es zwei in Neunburg - eine im Stadtpark, die über das Damen-WC immer zugänglich ist, und eine in der Schwarzachtalhalle, die nur bei Veranstaltungen geöffnet ist. Dazu gab es einige Infos über den europaweit einheitlichen Generalschlüssel für Behindertentoiletten. Weitere Informationen können im Rathaus erfragt werden. Auf der Agenda steht demnächst die Überarbeitung und Ergänzung des städtischen Seniorenwegweisers.

Bei der Programmbesprechung betonte Vorsitzender Professor Dr. Günther Pschorn, dass der Seniorenbeirat gerne mit dem Seniorenkreis der Pfarrei Sankt Josef zusammenarbeiten würde. Geplante Veranstaltungen befassen sich im Oktober und November mit der Sicherheit im Straßenverkehr, auch die Vorführung eines E-Bikes ist vorgesehen sowie ein Reaktionstest. Ebenso sind Vorträge über Enkeltrick und Gefahren im Internet geplant, außerdem eine Informationsveranstaltung zum Thema "Besteuerung der Rente". Die nächste Sitzung ist für 26. November im Marienheim angesetzt.
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