Stadtrat verabschiedet Christiane Steininger - Harald Klatzka zum Nachrücker bestimmt
Verlust einer "guten Ratgeberin"

Urkunde und Geschenkkorb überreichte Bürgermeister Martin Birner an die scheidende Stadträtin Christiane Steininger. Nach 13 Jahren im Gremium hatte sie aus familiären Gründen ihren Rücktritt erklärt. Bild: Mardanow
Lokales
Neunburg vorm Wald
31.07.2015
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Das Gremium erhob sich von den Plätzen und applaudierte: Mit stehenden Ovationen ist Christiane Steininger aus dem Stadtrat verabschiedet worden. Bürgermeister Martin Birner würdigte ihren "ehrenamtlichen Einsatz mit voller Hingabe".

Seit dem Jahr 2002 saß Christiane Steininger für die CSU im Neunburger Stadtrat. Anfang Juli (NT berichtete) hatte sie aus familiären Gründen ihren Rücktritt erklärt. Als der Stadtrat am Donnerstag über die Niederlegung des Ehrenamts abstimmte, sprach Bürgermeister Birner dem scheidenden Gremiumsmitglied seinen Dank aus. Christiane Steininger sei eine gute Ratgeberin in kommunalpolitischen Entscheidungen gewesen.

Ihr besonderes Anliegen habe der Stadt- und Altstadtentwicklung und dem wirtschaftlichen Aufschwung gegolten, sie sei eine kompetente Ansprechpartnerin in Bau-Fragen gewesen. In Hauptverwaltungsausschuss, Bauausschuss und als Verbandsrätin im Wasserzweckverband Nord-Ost-Gruppe habe sie ihren Sachverstand eingebracht. Zusätzlich stellte Birner ihr soziales und kulturelles Engagement, beispielsweise um das Festspiel und die Musikschule, heraus. Der Bürgermeister überreichte Dankurkunde und Geschenkkorb und wünschte für die Zukunft alles Gute.

"So viele ehrende Worte auf einmal sind mir noch nie zuteil geworden", bekannte Christiane Steininger. Sie sei gerne Stadtratsmitglied gewesen und habe sich im Gremium immer wohlgefühlt. Es habe sie mit Stolz erfüllt, die Geschicke der Stadt ein Stück weit mitlenken zu dürfen - "diese 13 Jahre möchte ich nicht missen". Sie bedankte sich bei den Mitgliedern der Fraktionen für das kollegiale und respektvolle Miteinander und wünschte den Stadträten immer das richtige Händchen bei den künftigen Entscheidungen.

Auch die Fraktionssprecher von CSU, SPD und Freien Wählern bedankten sich für den Einsatz Steiningers. Einstimmig nahm das Gremium schließlich das Rücktrittsgesuch an und bestimmte Harald Klatzka zum Nachrücker. Er soll im September offiziell vereidigt werden.
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