Städtische Feuerwehren rüsten auf Digitaltechnik um
Knüpfen am Funknetz

Generationswechsel im Funkverkehr: Während Bürgermeister Martin Birner in der linken Hand ein digitales Motorola-Handsprechfunkgerät hält, zeigen er und Feuerwehrkommandant Bernhard Käsbauer auch Exemplare der bisherigen Analog-Ausstattung. Bild: Mardanow
Lokales
Neunburg vorm Wald
17.09.2015
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"Die neuen Geräte funktionieren wie Handys", beschreibt Kommandant Bernhard Käsbauer. Die Feuerwehren der Stadt Neunburg rüsten um auf Digitalfunk - etwa 100 000 Euro nimmt die Gemeinde dafür in die Hand.

Im Gerätehaus der Stützpunktwehr sind drei Techniker der Firma Rohde & Schwarz aus Teisnach fleißig am Schrauben. Bis zum Ende der Woche sollen die Einsatzfahrzeuge mit den Funkgeräten der neuen Generation bestückt sein. "Unsere zwölf Feuerwehren werden mit 18 Fahrzeugfunkgeräten und mit 62 Handsprechfunkgeräten ausgestattet", erklärt Bürgermeister Martin Birner.

Die Feuerwehr Neunburg ist bereits komplett mit der neuen Technik ausgerüstet. Bei mehreren Übungen haben die Aktiven den Digitalfunk schon getestet und die Feldstärke des Netzbetriebs ausprobiert. "Bisher haben wir noch keine Probleme ausmachen können", erzählt Kommandant Käsbauer. Mögliche Funklöcher ließen sich aber im Testbetrieb noch stopfen - "bisher ist das Netz noch nicht fertig justiert".

Rund 100 000 Euro an Kosten hat die Stadt für die Umrüstung auf Digitalfunk im Haushalt eingeplant, zur Finanzierung gibt es einen staatlichen Zuschuss von etwa 43 000 Euro. Der Wechsel von Analog- auf Digitalfunkbetrieb soll im Bereich der Integrierten Leitstelle Amberg flächendeckend zum Jahresbeginn 2016 erfolgen.
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