Staudenbörse des BBV-Kreisverbandes
Ein Stück Erde zum Wohlfühlen

Stauden blühen schöner, wenn man die Stöcke hin und wieder teilt. Deshalb ist auch die Staudenbörse des BBV-Kreisverbandes in Mitterauerbach seit 25 Jahren ein beliebter Treffpunkt. Von der Akelei bis hin zur Strauchrose war wieder viel Interessantes dabei. Gabi Gilch (Zweite von rechts) bot ihre Blumenzwiebeln an. Bild: Portner
Lokales
Neunburg vorm Wald
22.10.2014
9
0

Bunt und vielfältig - aber nicht zu viel Schnickschnack. So sollte laut Kreisbäuerin Barbara Hanauer ein ländlicher Garten gestaltet sein. Bei der 25. Staudenbörse des BBV-Kreisverbandes gab es begehrte Ableger und auch Tipps zur Gartenneuanlage.

Seit 25 Jahren treffen sich die Landfrauen am Kirwa-Dienstag zur Staudenbörse im Gasthaus "Zur alten Linde" in Mitterauerbach. Auch heuer wurde wieder eifrig getauscht. "Ich hab einen Hang zu bepflanzen. Da kann ich vieles brauchen", meinte eine Bäuerin und war dankbar für eine kräftige Fetthenne, Herbstastern und Pfingstrosen. Im Gegenzug gab sie roten Mohn und Dahlien ab. Aber auch Rosen, Efeu, Lilien und vieles mehr wechselte im Hof den Besitzer.

Kreisbäuerin Barbara Hanauer fungierte dabei als "Moderatorin" und freute sich, dass die Staudenbörse wieder einmal von einem herrlichen Spätsommerwetter begleitet wurde. Gabi Gilch hatte auf der Mauer einige Schachteln mit ihren Blumenzwiebeln aufgebaut. Dazu gab es auch eine gute Beratung, damit die Tulpen und Narzissen im Frühjahr üppig blühen. Zu Beginn der Veranstaltung fanden sich die Landfrauen im Gasthaus zum gemütlichen Kaffeetrinken bei einem leckeren Kuchenbuffet ein.

Dazu referierte Kreisfachberaterin Heidi Schmid zum Thema "Ländliche Gartenneugestaltung - von Gartenwünschen zum Wunschgarten" und hatte viele Tipps und Bilder parat, wie aus einem Grundstück ein erholsamer Land-Garten wird.

"Wir machen auch Beratungen bei Neuanlagen", informierte die Leiterin des Kreisgartenamtes Schwandorf. Allerdings sollte bereits ein Vorentwurf mit den Zielsetzungen vorliegen. Es gelte zunächst, Ideen zu sammeln, die dann nach und nach umgesetzt werden. "Jeder Garten ist etwas Einzigartiges und ein Ort, wo man die Kreativität walten lassen kann", sagte Heidi Schmid.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9310)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.