Tage im Zeichen der Dressur

Lokales
Neunburg vorm Wald
01.04.2015
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Auf der Reitanlage Kollerhof fand das offizielle Dressurturnier des Schwarzachtaler Reit- und Fahrvereines statt. Die Voranmeldungen von über 500 Starts haben den Veranstalter veranlasst, statt der geplanten zwei Turniertage die Veranstaltung auf drei Tage auszudehnen.

Das war eine gute Entscheidung, wie sich gezeigt hat, denn trotz der zeitlichen Entzerrung dauerten die Prüfungen am ersten Tag von morgens um sieben bis abends halb acht. "Das verlangt den Helfern aus den Reihen der Aktiven des Vereines einiges ab", so der Vorsitzende des Reitvereines, Günter Koller.

Aber das Veranstaltungsteam sei inzwischen versiert in der Organisation und der Durchführung von Turnieren. Der Verein stemmt alles selbst, von der Meldestelle, die annähernd rund um die Uhr besetzt sein muss, über die Verpflegung bis hin zum Sprechservice und der Parkplatzorganisation.

Darüber hinaus sorgen die Rahmenbedingungen auf der Reitanlage Koller von den guten Parkmöglichkeiten bis hin zu den Abreite- und Prüfungshallen dafür, dass den Startern und Besuchern optimale Voraussetzungen geboten werden. Entsprechend reibungslos lief das Turnier in gewohnt entspannter Atmosphäre ab. Die positive Resonanz der Besucher und Teilnehmer sowie die gute Stimmung während der gesamten Veranstaltung belohnten den Veranstalter für den hohen persönlichen Einsatz.

Das umfangreiche Turnierprogramm reichte von Wettbewerben für den Reiter- und Pferdenachwuchs bis hin zu den Fortgeschrittenen Startern in der Prüfung Klasse L auf Kandare. So fand an einem Nachmittag für die jugendlichen Turniereinsteiger ein einfacher Reiterwettbewerb statt. Erfolgversprechende Nachwuchspferde wurden bei der Reitpferdeprüfung und der Dressurpferdeprüfung schon am morgen vorgestellt.

Eine Dressur-Prüfung der Klasse E, zwei verschiedene A-Dressuren und getrennt nach Ranglistenpunkte und Leistungsklassen zwei Dressurreiter-Prüfungen der Klasse A und drei L-Dressuren gaben den unterschiedlich qualifizierten Startern die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen.

Sophie Irl und Sofia Wild

Als Turnierrichter fungierten die drei Tage in unterschiedlicher Besetzung Gerda Schulz, Josefine Fischer, Evi März, Josef Kreil und Willy Gürster. Erfolgreichste Reiterinnen des heimischen Vereines waren Sophie Irl und Sofia Wild.

Zum Ende des unfallfreien Turniers gegen 18 Uhr am Sonntagabend konnte der Veranstalter wieder eine hervorragende Bilanz ziehen. Der zweite Vorstand des Vereines Roland Diehl bedankte sich zum Abschluss bei den Startern und den zahlreichen Gästen und natürlich bei den Aktiven des Vereines.
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