Weggang von Diakon Wabra bedauert - Kolping will als Sozialverband attraktiv bleiben
KF-Theater muss Nachfolge regeln

Lokales
Neunburg vorm Wald
23.04.2015
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Nicht nur mit neu gestaffelten Beiträgen möchte die Kolpingfamilie für Jung und Alt attraktiv bleiben. Eine wichtige Säule, um die Jugend zu begeistern, ist das Theaterprojekt. Doch dessen Zukunft ist ungewiss.

Im vergangenen Jahr wurde den knapp 460 Mitgliedern ein vielfältiges Programm für alle Altersklassen geboten. Als Sprecher des Vorstandsteams blickten Gaby Reiml und Stephan Meier auf die Teilnahme am 99. Katholikentag in Regensburg sowie die Landeswallfahrt nach Altötting zurück. Als "traurige Nachricht" stufte Meier den bevorstehenden Abschied von Präses Pater James Philip und Diakon Ulrich Wabra ein.

Bei den Berichten der einzelnen Sparten blickte Tanja Schießl auf das Zeltlager in Rhan unter dem Motto "Pack den Klappstuhl aus" zurück. Dabei wurden Schwedenstühle gebaut und ein Gottesdienst abgehalten. Bei "Wir warten aufs Christkind" wurde 30 Kindern mit Basteln und Spielen die Zeit bis zur Bescherung vertrieben. Beim Babybasar gelang eine Umsatzsteigerung.

"Wir haben den Geschmack des Publikums getroffen", resümierte Maria Nutz für die Theatergruppe im Nachgang auf die Kriminalkomödie "Lottes lästige Leichen". Doch wie es mit den Schauspielern weitergeht, sei nach dem Weggang von Diakon Ulrich Wabra noch ungewiss. Wie Nutz verdeutlichte, brauche es eine kompetente Person, die das Wissen und auch die Liebe zum Theaterspiel mitbringt. Schließlich sei das Theaterprojekt wichtig, um die Kolping-Jugendarbeit in Schwung zu halten.

Weiter folgten die Berichte des Mutter-Kind-Turnens sowie der "Turnzwerge" von Ute Fuß. Für die Kegel-Sparte zog Gaby Reiml Bilanz und die Arbeit bei "Jugend und Familie" resümierte Monika Klatzka. Agnes Jonas stellte die Aktivitäten der Gruppe "Junge Familie" vor, Karin Meier beleuchtete den Jahresverlauf im Familienkreis. Bei Nachwahlen sind die Kassenprüfer Otto Birner und Klaus Zeiser bestätigt worden.

Als "keine Erhöhung, nur eine Anpassung" wollte Stephan Meier die neue Beitragsordnung verstanden wissen. Damit sollen vor allem Berufsanfänger und Familien mit Kindern entlastet werden. Unter anderem ist der Erwachsenenbeitrag (45 Euro) erst ab dem 25. Lebensjahr zu entrichten. Die Versammlung billigte die Änderungen einstimmig.
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