Zahlen seit Jahren stabil

Studiendirektor und Schulleiter Günter Dirnberger (rechts) begrüßte die neuen Lehrkräfte Matthias Zrenner, Thomas Eibl und Johannes Schneider (von links). Bild: Mardanow
Lokales
Neunburg vorm Wald
26.09.2014
14
0

Mit einem Rekord an neuen Forstwirten hat das Unterrichtsjahr an der Berufsschule begonnen: "83 Schüler hatten wir in den vergangenen 15 Jahren nicht", betont Leiter Günter Dirnberger. Mit den weiteren Berufen Landwirt sowie Land- und Baumaschinenmechaniker sind insgesamt 435 junge Leute registriert.

"Der allgemeine Schülerrückgang hat uns noch nicht erfasst", stellte Studiendirektor Günter Dirnberger fest, dem die Leitung der Außenstelle des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Schwandorf obliegt. Seit Jahren seien die Zahlen stabil. Neu eingeschult wurden im September 162 junge Leute, davon wollen über die Hälfte (83) Forstwirt werden - "das ist der höchste Wert in den vergangenen 15 Jahren".

Insgesamt 19 Klassen

Als erfreulich wertete Dirnberger, dass es im Bereich Landwirt mit 34 Schülern wieder zwei Klassen gibt. Einen deutlichen Rückgang gab es dagegen bei den Land- und Baumaschinentechnikern: Wurden hier im Vorjahr noch 70 eingeschult, sank die Zahl der angehenden Gesellen diesmal auf 45. Insgesamt sind 435 Auszubildende in 19 Klassen gemeldet.

"Es passt", kommentierte der Schulleiter die seiner Meinung nach "ausreichende Lehrerversorgung". Das Kollegium an der Außenstelle zählt insgesamt 31 Köpfe, zu den 9 Stammlehrkräften kommen 6 Kollegen aus anderen Standorten des BSZ. Zu den nebenberuflichen Lehrkräften (11) zählen auch 8 Praxismeister, die im Berufsgrundschuljahr die jungen Leute auf ihren eigenen Betrieben unterweisen. Von anderen Schulen abgeordnet oder vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten abgestellt sind 5 Lehrer.

Zurück in Neunburg ist Matthias Zrenner, der hier im Vorjahr bereits als Referendar unterrichtete und nun als Studienrat zur Anstellung fest beschäftigt ist. Auf einen dauerhaften Wechsel setzt auch Thomas Eibl (Teublitz): Der Fachlehrer für Landmaschinenmechaniker ist aus Mindelheim nach Neunburg abgeordnet. Aus dem Bereich Waldmünchen stammt der Landmaschinenmechanikermeister Johannes Schneider, der zusätzlich die Forstwirte in Metallbearbeitung unterrichten wird.

Schülerheim ausgebucht

Eine Besonderheit für den Standort ist das Kreisschülerheim als eigenständige Institution mit Personal und Küche. 80 Heimplätze stehen für die Auszubildenden in der Blockbeschulung zur Verfügung, diese sind komplett ausgelastet.

Im Schulentwicklungsprozess bildet heuer das Thema "Lehrergesundheit" einen Schwerpunkt im gesamten BSZ-Bereich. Weitere Säulen in der Unterrichtsgestaltung sind eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis, eine intensive Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben, das Angebot verschiedener (freiwilliger) Wahlmodule sowie eine individuelle Förderung durch Tutoren und Zusatzstunden.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2014 (8406)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.