Barrierefrei im Marienheim

Politik
Neunburg vorm Wald
23.07.2016
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Als nahezu ausgeglichen erwies sich das Jahresergebnis der Spitalstiftung. Nach einem Fehlbetrag von rund 4000 Euro im Jahr 2013, gab es laut Jahresrechnung 2014 ein Plus von rund 4800 Euro - bei einer Bilanzsumme von rund 5,8 Millionen Euro. Einstimmig gebilligt wurde nun im Stadtrat der Finanzplan für 2016.

"Der Verlust im Marienheim kann mit dem Gesamtgewinn kompensiert werden", nahm dazu Stiftungsbeauftragte Marianne Deml Stellung im Stadtrat. "Und das ist seit 600 Jahren so." Wichtig sei deshalb der Erhalt des Grundstockvermögens und der Schuldenabbau (derzeit rund 1,93 Millionen Euro). Deml zeigte sich deshalb einverstanden mit einem strengen Konsolidierungskurs. Zwei Schwerpunkte kosten aber Geld: Um Barrierefreiheit zu erreichen nutzt das Marienheim Gummimatten, um Schwellen auszugleichen. Investitionen in Höhe von rund 30 000 Euro sind aber fällig für eine elektronischen Pflegedokumentation, berichtete Deml. Viel Lob von allen Seiten gab es im Stadtrat dann angesichts der fast über 100-prozentigen Auslastung und einer Warteliste. Die Stadträte waren sich einig, dass dies vor allem auf das Personal im Marienheim zurückzuführen sei, das den guten Ruf des Hauses ausmacht.
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