Bauausschuss besichtigt Dreiseithof in Mitterauerbach
Sanierung vor der Zielgeraden

Architekt Michael Steidl (Mitte) erläuterte den aktuellen Stand der Sanierungsarbeiten im Dreiseithof. Bild: Mardanow
Politik
Neunburg vorm Wald
15.04.2016
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Schon weit fortgeschritten sind die Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Dreiseithof in Mitterauerbach. Nach einem Ortstermin hat der Bauausschuss die Weichen für weitere Arbeiten gestellt.

Im Schiederhof (Hausname: Aiherlhof) informierte Architekt Michael Steidl die Stadträte über den Stand dieses für Denkmalschutz und Dorferneuerung herausragenden Projekts. Das Konzept sieht eine kombinierte Nutzung für Feuerwehr und Gartenbauverein sowie die Verwendung als Gemeinschaftshaus vor. Der Architekt rechnet noch in diesem Jahr mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten.

Bürgermeister Martin Birner lobte die enormen Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft. Wie Planer Steidl beim Rundgang erläuterte, werde jetzt die Haustechnik installiert, nächster Schritt seien die Außen- und Innenputzarbeiten. Das Gremium ermächtigte den Bürgermeister, die Arbeiten an den günstigsten Bieter zu vergeben. Nach einem Beratungsgespräch mit dem Landesamt für Denkmalpflege steht mittlerweile fest, dass die Firma Blend aus Neunburg den Auftrag zu einem Preis von 78 328,78 Euro erhalten wird.

In der Sitzung im Anschluss sind mehrere private Bauanträge jeweils einstimmig genehmigt worden. Thomas Seidel, Bahnhofstraße 36, kann den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage und Carport in Angriff nehmen, Mathias und Melanie Schießl dürfen in Seebarn eine Garage umbauen, und Georg Pottner, Kröblitz, kann einen Dachgeschoss-Umbau, die Errichtung von Dachgauben und Zwerchgiebel weiter verfolgen.

Die Errichtung einer Bergehalle für Heu und Stroh in Holzbauweise bekam Franz Gubo, Gütenland, genehmigt. Zwei Baugesuche hatte Johann Erdmann aus Fuhrn eingereicht: Er plant die Errichtung eines Anbaus an das bestehende Stallgebäude und die Errichtung eines Laufhofs sowie die Auffüllung einer Geländemulde mit örtlich gewonnenen und unbelasteten Bodenmaterialien auf den Grundstücken mit der Flurnummer 260, 261, 263, 261/1 und 380 der Gemarkung Fuhrn.
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