Rund 300 000 Euro für Straßen und Wege
Unterhalt ist einiges wert

Verschiedene Projekte in Höhe von rund 330 000 Euro hat der Stadtrat für heuer im Straßenunterhaltsprogramm vorgesehen. Mit erwarteten Kosten von rund 69 000 Euro ist die Erneuerung der Gemeindestraße von Luigendorf nach Zanglhof (Foto) der größte Batzen. Bild: Mardanow
Politik
Neunburg vorm Wald
02.02.2016
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Rund 330 000 Euro bringt die Stadt Neunburg heuer für den Unterhalt von Wirtschaftswegen, Gemeinde- und Ortsstraßen auf. Mit dem Etat sollen Risse und Löcher geflickt, holprige Asphaltdecken auf Vordermann gebracht werden. Das größte Einzelprojekt kostet knapp 70 000 Euro.

Ohne Gegenstimme hat der Stadtrat die für 2016 geplanten Straßenunterhaltsmaßnahmen verabschiedet. Bürgermeister Martin Birner hatte zuvor erklärt, dass das Programm in Wirtschaftswege, Asphaltierungsarbeiten bei Straßen und Gehwegen und allgemeine Instandhaltungen eingeteilt sei.

Vorbehaltlich der letztendlichen Mittelbereitstellung in der Haushaltssitzung seien insgesamt Ausgaben von 330 000 Euro geplant. Das wären etwa 40 000 Euro mehr als im Vorjahr, als ein Budget von 290 000 Euro zur Verfügung stand.

Mit neuen Gehwegen


Der Großteil der Gelder ist für verschiedene Asphaltierungsarbeiten auf mehreren Trassen vorgesehen, mit rund 200 000 Euro wird kalkuliert. Mit einem neuen Deckenbelag wird Aufbrüchen und Setzungen zu Leibe gerückt. Das teuerste Projekt passiert auf der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) Luigendorf-Zanglhof, etwa 69 000 Euro sind hier vorgesehen. Die geplante Sanierung von Gehwegen in Amberger Straße, Bischof-Weigl-Straße, Söltl-/Aschenbrennerstraße, Rötzer Straße, Südumgehung-Dorrerstraße, Katzdorfer Straße, Reitschule und im Neflinger Weg soll 61 000 Euro kosten.

Weitere 28 000 Euro sind für die Überarbeitung der Warberger Straße im Ortsteil Mitteraschau vorgesehen, mit 24 000 Euro rechnet die Verwaltung bei den Arbeiten in der Ortsstraße Bockskirn in Kröblitz. Mit 15 000 Euro sind in Seebarn einzelne Maßnahmen in Triftweg, Hammerweg und Stettner Weg eingeplant, rund 3000 Euro werden in die GVS im Ortsteil Grundmühle im Abschnitt bis zur Staatsstraße 2040 gesteckt. Für sogenannte "Allgemeine Straßenunterhaltsmaßnahmen" sollen circa 70 000 Euro im Haushalt eingeplant werden. Im einzelnen sind dafür Vergussarbeiten von Fahrbahnrissen (15 000 Euro), Fugenfüllung in Pflasterrinnen (30 000 Euro), Reparaturarbeiten an Straßenabläufen und Entwässerungsrinnen (10 000 Euro) sowie Grabenreinigungen/Bankette abziehen (10 000 Euro) und Reparaturarbeiten an Stufenanlagen (5000 Euro) vorgesehen. Für den Unterhalt der Wirtschaftswege wird ein Kostenaufwand von rund 30 000 Euro kalkuliert. Zum einen sollen damit für circa 20 000 Euro ausgebaute Wege zur besseren Entwässerung aufgeschottert werden.

Material für Wegebau


Außerdem wird Material im Wert von 10 000 Euro für nicht ausgebaute Wirtschaftswege bereit gestellt, das Anlieger selbst einbauen können. Weitere 30 000 Euro werden als Puffer für unvorhersehbare Kleinarbeiten und für Verbesserungen bzw. Erweiterungen eingeplant.
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