Stadträte segnen Bauabschnitte für Grundschul-Erweiterung ab
Im Juli soll der Richtbaum stehen

Architekt Michael Steidl (Dritter von links) und Schulleiter Siegfried Bräuer (links) erläuterten den Mitgliedern des Bauausschusses den bisherigen Projektverlauf und gaben erste Einblicke ins künftige Lernkonzept. Bild: Mardanow
Politik
Neunburg vorm Wald
24.06.2016
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Der Rektor freut sich, wie das Schulhaus wächst, und die Stadträte waren beeindruckt vom Verlauf der Arbeiten. Bei einem Ortstermin stieg der Bauausschuss dem Rohbau für die Grundschul-Erweiterung "aufs Dach". Noch vor den Ferien wird ein wichtiges Etappenziel erreicht.

Die Sanierung und Erweiterung der Grundschule stand am Donnerstag ganz oben auf der Tagesordnung. Nach oben - auf das zweite Obergeschoss des Erweiterungsbaus - kletterten vor der Sitzung auch die Mitglieder des Grundstücks-, Bau- und Umweltausschusses. Bei einem Ortstermin nahmen sie den bisherigen Bauverlauf in Augenschein.

Anerkennung für Baufirma


Architekt Michael Steidl berichtete, dass das Projekt dem Bauzeitenplan mittlerweile um etwa sieben Wochen voraus sei. Er lobte die beauftragte Baufirma Wilhelm, die einen Rohbau in "sehr guter Qualität" hingestellt habe. Nach Aussage des Planers, soll Ende Juli Richtfest auf dem Erweiterungsbau gefeiert werden, vorgesehen ist, dass zum Schulbeginn 2017 bereits Unterricht im Anbau gehalten werden kann.

Bei der Sitzung im Rathaussaal standen schließlich die vorgesehenen Bauabschnitte im Blickpunkt. Abschnitt 1 (Erweiterung um sechs Klassen) begann mit dem Spatenstich am 22. Februar, insgesamt wird die Stadt rund zehn Millionen Euro für die Erweiterung der Grundschule samt dem Ausbau zu einer Ganztagsschule investieren. Über die Sommerferien sollen die Technikräume errichtet werden, unter anderem wird die Heizanlage im früheren Schul-Schwimmbad im Untergeschoss eingebaut.

Als Bauabschnitt zwei ist der WC-Trakt sowie der Einbau eines Gebäude-Aufzugs vorgesehen, damit soll am 28. Juli 2017 begonnen werden. Abschnitt drei sieht ab 1. Juni 2017 den Umbau der Pausenhalle und den Aufbau eines neuen Verwaltungstraktes vor. Ein Teilabschnitt ist die Sanierung und der Umbau der Turnhalle, womit am 1. August 2017 begonnen werden soll.

Bei Projektabschnitt vier werden der Kopfbau des Schulgebäudes und das Treppenhaus in Angriff genommen. Zeitlich sollen diese Arbeiten ab den Sommerferien 2019 beginnen. Bereits im Juli zuvor ist vorgesehen, mit der Sanierung des bisherigen Klassentraktes zu starten. Dabei soll ein Wärmeverbundsystem eingebaut und auch das Dach erneuert werden. Das Zielband soll der komplette Schul-Umbau Ende September 2020 erreichen.

Auf Weg in "Lernlandschaft"


In einem Redebeitrag in der Sitzung freute sich Rektor Siegfried Bräuer über den flotten Verlauf der Arbeiten. Es sei aus schulischer Sicht eine große Aufgabe zu vermitteln, was genau an der Ledererstraße gebaut wird. Bei einer Eltern-Führung im April durch die Baustelle "sind alle sehr zufrieden 'rausgegangen". Mittlerweile "kann man förmlich sehen, wie die Schule wächst". Dem Schulleiter war es noch wichtig herauszustellen, wie verzahnt die Sanierung mit der Gesamtentwicklung der Schule ist. Künftig soll mit dem pädagogischen Konzept der "Lernlandschaft" den Kindern beste Bedingungen und Methoden für den Unterricht geboten werden.

Einstimmig votierte das Gremium für den vorgelegten Bauzeitenplan samt den vorgesehenen Budgetkosten von rund 10,43 Millionen Euro.
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