Birgit Symader, Vorsitzende des Arbeitskreises Erdstallforschung, führt Besucher durch den ...
Seit 50 Jahren „alle Neune“

Zum Jubiläum gab es auch Ehrungen. Im Bild (von links) Sportbeauftragter Herbert Wartha, Abteilungsleiter Guido Klier, Lothar Schuhbauer, Bürgermeister Martin Birner und Gesamtleiter Hans-Werner Habel. Bild: agr
Sport
Neunburg vorm Wald
15.11.2016
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Imposant, aufregend und den Forschergeist weckend sind die geheimnisvollen Erdställe ("Schrazln"), die man in der Umgebung Neunburgs besichtigen kann. Bild: weu

Mit Freude und Begeisterung wurde vor 50 Jahren die Kegelabteilung gegründet. Dabei macht es den 35 Hobbysportlern heute noch viel Behagen, die schwere Kugel nach vorne zu schieben mit dem Ziel "alle Neune" zu treffen.

Zur Jubiläumsfeier im Gasthaus Sporrer begrüßte der 2. Abteilungsleiter Helmut Götz besonders Bürgermeister Martin Birner, den Sportbeauftragten Herbert Wartha und den Gesamtvorsitzenden Hans-Werner Habel. Götz wies darauf hin, dass alle Kegelmannschaften momentan auf einem sportlichen Hoch sind. Er hofft, dass dies weiter anhält. Beisitzer Markus Klier ließ die 50-jährige Traditionsgeschichte Revue passieren.

1966 gegründet


Die Kegelabteilung wurde im März 1966 unter der damaligen Führung von Franz Meingast als "Sportkegelclub Schwarzachtal Neunburg vorm Wald" geründet. Da damals viele Mitglieder des Sportclubs dem 1. FC Neunburg angehörten, schloss man sich wenig später dem 1. FC Neunburg an. Die damalige Vorstandschaft wurde besetzt mit Josef Pfaffenhuber, Franz Meingast, Alois Wendl und Dieter Schuhbauer. In der Saison 1966/67 wurde der Spielbetrieb mit 14 Keglern in zwei Mannschaften aufgenommen.

Gekegelt wurde im Vereinslokal "Gasthaus zur Kegelbahn" am Kröblitzer Steig. In der Saison 1968/69 glückte dem jungen Team der Aufstieg in die Bezirksliga B-Nord. Mit Franz Meingast, Franz Bäumler, Willi Hartl, Willi Meier und Erwin Lacher gelang 1972 der Sprung in die Bezirksklasse A-Süd, der höchsten Klasse auf Bezirksebene. Der Kegelsport erlebte in der Pfalzgrafenstadt einen großen Aufschwung mit den Damenmannschaften. Zeitweise nahmen sieben Damenmannschaften an den regen Spielbetrieb teil.

Unter der Ära von Willi Heitzer realisierte die Abteilung den regen Wunsch nach dem Bau einer Vier-Bahnen-Kegelanlage in der Scherrstrasse. Negativ machte sich das Fehlen einer Jugendmannschaft bemerkbar. Spielerische Ausfälle konnten nicht kompensiert werden. Die sportliche Berg- und Talfahrt begann. Erst im Jahr 1989 gelang die Bildung der Jugendmannschaften. Die Teams erzielten in den Folgejahren beachtliche Erfolge rund um die runde Kugel. 1996 wurde die Bahnanlage auf den neuesten Stand gebracht.

Stadtmeisterschaft


Als Werbung für den Kegelsport dient die jährliche Stadtmeisterschaft der Kegelprivatmannschaften mit über 50 Teams und Gruppen. Seit 2014 gehört die Kegelabteilung der Deutschen Classic Kegler-Union (DCU) an, die sich um die Erhaltung des traditionellen Spielbetriebes 100 Wurf pro Spieler einsetzt. Bei seinem Grußwort stellte Bürgermeister Martin Birner heraus, dass nach 50 Jahren die Kugeln der Kegelabteilung noch immer rollen und dies auch so bleiben soll. Er erinnerte sich selbst an seine Kindheit mit seinem Vater Josef auf der Kegelbahn.

50 Jahre erfolgreiche Teamarbeit habe dafür gesorgt dass das heutige Gründungsfest begangen werden kann. Er wünschte der Abteilung weiterhin Spaß am Mannschaftssport. Der Gesamtvorsitzende Hans- Werner Habel nahm das Jubiläum zum Anlass, sich bei der Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Die Kegelabteilung habe eine abwechslungsreiche Biographie mit vielen Höhen und Tiefen. Er wünschte der Abteilung viel Erfolg und Zusammenhalt für die weiteren Jahrzehnte. Für 40 Jahre Mitgliedschaft konnte Paula Schütz und für 50 Jahre Lothar Schuhbauer und Johann Dorrer gehrt werden.

Neunburg vorm Wald/Stamsried. (weu) Erdställe, im Volksmund auch "Schrazllöcher" genannt, standen im Mittelpunkt eines interessanten Themennachmittags der Akademie Ostbayern-Böhmen. Birgit Symader, Vorsitzende des Arbeitskreises Erdstallforschung, führte die Besucher durch den Erdstall Rabmühle bei Stamsried, wo die Dimensionen der von Menschenhand geschaffenen Erdhöhle tiefe Eindrücke hinterließ.

Im Schein der mitgebrachten Taschenlampen konnte man teilweise aufrecht stehen, musste aber auch durch enge Schlupfe kriechen, um weitere Gänge und Räume zu erreichen. Im Schießl-Anwesen in Neukirchen-Balbini erfuhr die Besuchergruppe Näheres über das dort geplante Zentrum zur Erdstallforschung.

Lebendig und mit aussagekräftigem Bildmaterial erläuterte Frau Symader anschließend im Gasthaus Decker in Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Dauch und Ortsheimatpfleger Karl-Heinz Probst den aktuellen Forschungsstand. Seit etwa 42 Jahren werden diese unterirdischen künstlich geschaffenen Gangsysteme erforscht, die meist ein Alter von mindestens 1000 Jahren haben und die in Europa weit verbreitet sind, besonders auch in der Oberpfalz. Die niedrigen, engen Gangsysteme mit Schlupfen, Nischen, Seiten- und Rundgängen geben Anlass für eine Fülle von Theorien, die kultische Zwecke oder pragmatische Gründe für ihre Entstehung vermuten.

Die fehlenden Befunde für all diese Annahmen ließen im Laufe der Zeit eine umfangreiche Märchen- und Sagenwelt mit Kobolden, Zwergen, Schrazln und Geistwesen entstehen. Zu diesem Komplex trug Erika Eichenseer, Autorin, Sammlerin und Herausgeberin von Schönwerth-Sagen, in freier Erzählung mehrere typische Geschichten vor, in denen kleine, sehr unterschiedlich beschriebene unterirdische Wesen mit Menschen in Kontakt kamen.

Die Geschichten, ähnliche gibt es übrigens auch in anderen Teilen Europas, lassen meist eine tiefenpsychologische Deutung zu, die mit wichtigen Lebensabschnitten und Verhaltensweisen korrespondieren. Bezüge lassen sich auch herstellen zu den Geschichten um die Venezianer-Mandln und Totenbräuche aus der Völkerwanderungszeit.

Apotheken-Notdienst. St. Ägidius-Apotheke Bruck, Marktplatz 3, Telefon 09434/902122.

Hallenbad. 18 bis 21 Uhr.

Stadt- und Pfarrbücherei St. Georg. 8.30 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr.

Recyclinghof/Grüngut. 9 bis 11 Uhr.

Arbeitskreis Museum. Arbeitseinsatz ab 18 Uhr.

FC-Jugendfußball. 16.30 bis 18 Uhr E1- und E2 Junioren; 17.30 bis 19 Uhr U15-Junioren.

FC-Stockschützen. 18 Uhr Training Jugend/Erwachsene.

Skigymnastik. 19 Uhr, in der Dreifachturnhalle.

TTC. 17 bis 18.30 Uhr Jugendtraining in der Dreifachturnhalle.

Lauftreff. 18.30 Uhr Stadthallenplatz.

Eine-Welt-Laden. 8.30 bis 11 Uhr.

Feuerwehr Neunburg. Donnerstag, 14.30 Uhr, Abfahrt der Seniorengruppe beim Gerätehaus nach Bodenwöhr (Brauereiführung im Jacobsbräu).

VdK-Frauen. Donnerstag, 14.30 Uhr, Treffen im Gasthaus "Zum Mappl."

Betreuung für Demenzkranke im "Donnerstagsstüberl" jeden Donnerstag von 14 bis 17 Uhr im Marienheim. Anmeldung beim Helferkreis für Menschen mit Demenz Lebenshilfe Schwandorf, Telefon 09431/41866.

Wanderverein. Sonntag Wanderung in Hauzendorf. Abfahrt 7 Uhr mit Privat-Pkw. Anmeldung bis Donnerstag, 18 Uhr, bei Tennert, Telefon 2288.

Gesangverein. 20 Uhr Chorprobe im Vereinslokal "La Villa".

Hebammen-Team. 18 bis 19 Uhr Geburtsvorbereitung; 19.15 bis 20.15 Uhr Rückbildungsgymnastik im Therapie-Zentrum Fersch, Krankenhausstraße 3b. Anmeldung und Info bei Hebamme Petra Fleischmann, 0170/2207432.

SV Seebarn. 17.15 bis 18 Uhr Kinderturnen für Grundschüler in der SV-Halle.

Seebarn-Penting. Der Gesamt-Pfarrgemeinderat trifft sich am Freitag, 19.45 Uhr, im Pfarrheim Penting.

Pfarrbücherei Fuhrn. 17 bis 18 Uhr geöffnet.

Schwarzhofen

Eltern-Kind-Gruppe "Mäusekinder". 9.30 bis 11.30 Uhr Treffen in der Schule.

SV. 16 Uhr Turnstunde der "Mutter-Kind-Gruppe" in der Schulturnhalle; 18.30 Uhr Gymnastik und Fitness mit Martina Richthammer-Luber in der Schulturnhalle. Infos unter Telefon 09672/4268.

VdK. Samstag Teilnahme am Volkstrauertag, 17 Uhr Messe.

Imkerverein. Freitag, 18 Uhr, Schulung im Gasthaus Lacher in Bach. Referent Werner Zwillich hält einen Honigkurs mit Zertifikat. Alle Imker und sonstige Interessierte sind willkommen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kegelabteilung (4)50-jähriges Jubiläum (8)
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