Handball
FC mit Pech im Siebenmeterwerfen

Sport
Neunburg vorm Wald
02.05.2016
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Die männliche A-Jugend der Neunburger Handballer hat die Qualifikation für die Bayernliga knapp verpasst. Beim Turnier in Nürnberg landete das Team auf Platz drei, das Siebenmeterwerfen am Ende des Turniers, das aufgrund der Punktgleichheit mit der SG Kempten notwendig war, verlor der FC mit 4:5.

Im ersten Spiel war der Post SV Nürnberg erster Gegner. Das Team war in der Bundesliga-Quali ausgeschieden und der erwartet schwere Gegner. Doch die Neunburger spielten bis zum 5:5 sehr gut mit, verloren aber am Ende mit 13:21.

Im zweiten Spiel mussten die Neunburger A-Jugendlichen gegen den vermeintlich zweitstärksten Gegner, die SG Kempten-Kottern, antreten. Zur Pause führten die Neunburger 11:8, Kempten blieb aber dran. Beim FC verletzte sich kurz vor Schluss auch noch TW Schlehuber an der Hand, die SG glich noch zum 17:17 aus. Im dritten Spiel gegen die Schleißheimer hatte sich Anton Alkesiev bereit erklärt, sich ins Tor zu stellen. Zur Pause lag der FC zwar zurück, doch Alkesiev zeigte einige Glanzparaden, die Abwehr blockte hervorragend, so dass Neunburg doch noch mit 18:17 gewann.

Mit Herrsching hatte es der FC dann mit der quirligsten und schnellsten Mannschaft zu tun. Mit nur noch einem Auswechsler konnten die Betreuer nicht mit einem positiven Ausgang rechnen. Zur Pause stand es 10:10. Die Partie blieb weiter sehr spannend. Mit nicht für möglich gehaltenen Paraden des Kreisläufers Alkesiev im Tor und bester Abwehrarbeit schaffte Neunburg die Führung, die beinahe wieder verschenkt worden wäre. Mit 21:20 fuhr Neunburg aber den zweiten Sieg ein und war in der Tabelle nun Dritter.

Im letzten Spiel trafen der Post SV und Kempten aufeinander. Die Nürnberger siegten und so waren Kempten und Neunburg als Zweiter und Dritter punktgleich. Ein Siebenmeter werfen musste über Platz zwei, der neben dem Post SV die Bayernliga-Qualifikation bedeutete, entscheiden. Die Kemptener entscheiden das werfen mit 5:4 für sich.

"Einerseits ist es schade auszuscheiden wenn man sieht was möglich gewesen wäre. Andererseits ist man aber stolz trotz der Ausfälle erster Landesligaqualifikant zu sein", meinte Trainer Anton Reitinger. Seine Truppe muss nun am 7./8. Mai zur nächsten Runde in der Landesligaqualifikation antreten.
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