Ab Mittwoch Holzfällarbeiten am Nordufer des Stausees
Käfer-Bäumen geht's an die Borke

Das Wasserwirtschaftsamt Weiden weist darauf hin, dass am Nordufer des Eixendorfer Sees Baumfällarbeiten vorgenommen werden. Diese Pflegemaßnahme ist notwendig, da der Borkenkäfer den Stämmen kräftig zugesetzt hat.

Die Arbeiten erledigt die Waldbesitzervereinigung Waldmünchen im Auftrag des Wasserwirtschaftsamts Weiden durch. Wie Behördenleiter Markus Rosenmüller per Pressemitteilung informierte, werden die Arbeiten am Nordufer - gegenüber der Ortschaft Hillstett - voraussichtlich am Mittwoch, 30. März, beginnen und bis Freitag, 8. April, andauern. Um die Bevölkerung und Wanderer nicht zu gefährden, wird der Bereich, in dem gerade gearbeitet wird, großräumig abgesperrt. Der Wald auf der Nordseite des Sees besteht größtenteils aus Nadelholz. Einige der Bäume waren vom Borkenkäfer befallen und sind abgestorben. In Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten lässt das Wasserwirtschaftsamt Weiden die abgestorbenen Käferbäume beseitigen.

Die Behörde sieht diese Vorgehensweise als wirksame Maßnahme zur Bekämpfung des Borkenkäfers und verwendet dazu den Begriff der "sauberen Waldwirtschaft". Auch diene diese Maßnahme der vorsorglichen Vermeidung von zukünftigen Gefahrenstellen, die entstehen können wenn abgestorbene Bäume morsch werden und umzufallen drohen. Ausgeführt werden die Arbeiten in den nächsten Tagen und Wochen.Eine besondere Herausforderung dabei ist die Steilheit und Unzugänglichkeit von einzelnen Bereichen.

Deshalb wird mit einer großen Seilwinde gearbeitet, mit der die gefällten Bäume nach oben gezogen werden. So wird vermieden, dass die Bäume in den Stauraum fallen. Anschließend werden die Bäume mit modernem Gerät aufgearbeitet.

Nach Abschluss der Fällarbeiten ist vorgesehen, mit gezielten Anpflanzungen einen artenreichen Mischwaldbestand zu etablieren. Das Wasserwirtschaftsamt Weiden steht deshalb im engen Kontakt zu den Förstern des Amtes für Landwirtschaft und Forsten, Außenstelle Neunburg.
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