Alwin Kleber zum neuen Bereichsleiter für den Wald ernannt
Forstverwaltung im Landkreis unter neuer Führung

Forstdirektor Alwin Kleber (rechts) übernimmt mit sofortiger Wirkung die Leitung der Forstverwaltung im Landkreis Schwandorf. Reinhold Witt, Behördenleiter am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Schwandorf, überreichte das Ernennungsschreiben des Ministeriums. Bild: Mardanow

Die Ordnung in den Wäldern kennt er bereits: Ab sofort übernimmt Alwin Kleber die Leitung der Forstverwaltung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Schwandorf. Der Nachfolger von Wolfhard-Rüdiger Wicht kommt damit aus den eigenen Reihen der Behörde - und ist noch dazu im Landkreis daheim.

Zu einem Pressetermin am Sitz des Forstbereichs in Neunburg hatte Amtsleiter Reinhold Witt das offizielle Ernennungsschreiben von Staatsminister Helmut Brunner mitgebracht. Der Leitende Landwirtschaftsdirektor erklärte, das Kleber gleichzeitig das Amt des stellvertretenden Behördenleiters übernehmen wird. Er freue sich über diese Personalentscheidung, "wir haben schon vorher gut zusammenarbeitet". Bereits seit 2005 ist Kleber in der Forstverwaltung in Neunburg tätig, zuletzt war er zuständig für die Leitung einer der beiden Forstabteilungen.

"Die Bereichsleitung ist eine schöne Aufgabe, auf die ich mich sehr freue und die ich gerne annehme", bekannte Alwin Kleber. Die Übertragung dieses verantwortungsvollen Amtes sei ein großer Vertrauensbeweis. Kleber verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Forstverwaltung: 1985 begann er als Forstreferendar, war danach stellvertretender Leiter der Forstämter Tännesberg und Freyung und später Chef der Forstschule in Lohr am Main und Leiter des Forstamts Altdorf bei Nürnberg. Seit mittlerweile elf Jahren ist er im Landkreis Schwandorf tätig.

Mit seiner neue Aufgabe übernimmt der 56-Jährige die Verantwortung für die forstfachliche Arbeit von insgesamt acht Revieren. Als Schwerpunkte seiner Tätigkeit nannte Kleber die Beratung und Förderung der privaten Waldwirtschaft, die Zusammenarbeit mit den Waldbesitzervereinigungen und die Bewirtschaftung von Körperschaftswäldern. An der Spitze der Unteren Forstbehörde ist er auch für den Vollzug des Bayerischen Waldgesetzes verantwortlich.

Eine besondere Herausforderung für ihn und seine 20 Beschäftigten im Forst-Bereich sei es, die Wälder im Landkreis für den Klimawandel zu rüsten. "Der Umbau des Waldes hin zu klimatoleranten Beständen, die eine nachhaltige Bewirtschaftung ermöglichen und die Belange des Natur- und Umweltschutzes berücksichtigen, ist eine Kern- und Daueraufgabe", verdeutlichte Kleber.

Beim Thema "Wald und Wild" möchte er den Dialog zwischen Forstbesitzern, Jägern und Landwirten weiterführen, um die Belange aller Seiten möglichst berücksichtigen zu können. Der Forstdirektor ist selbst Waidmann und Ansprechpartner für überregionale Angelegenheiten der Jagd für die Oberpfalz. Zusätzlich seien ihm die Beratung der Waldbesitzer sowie Bildungsangebote rund den Forst sowie die Waldpädagogik wichtig.

Kleber war es wichtig zu betonen, dass er sich als gebürtiger Oberpfälzer mit der Region sehr verbunden fühle. Aufgewachsen in Weihern, machte er an seinem Geburtsort in Nabburg später auch das Abitur, das Studium in München folgte. Jetzt lebt er mit seiner Familie in Pfreimd.
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