"Ameno Signum" begeistert mit Neuauflage des Johannisfeuers
Ein heißes Spektakel

Während das Johanisfeuer im Stadtpark langsam herunter brannte, heizten die Feuerkünstler von "Ameno Signum" ihrem Publikum gleich noch mehr ein. Ihre neue Rock-Show begeisterte mit Fackeln, Feuerpois, Flammenfontänen sowie Elemente aus Jonglage und Tanz. Bilder: rid (3)
Vermischtes
Neunburg vorm Wald
26.06.2016
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Im Stadtpark brannte buchstäblich die Luft: Ein prachtvolles Johannisfeuer loderte, Feuerwerks-Fontänen tauchten die Burg-Silhouette in magisches Licht und Flammen-Wirbel sausten durch die Dunkelheit. Bühne frei für "Ameno Signum".

(rhi) "So viel Glück mit dem Wetter hatten wir noch nie", strahlte Vorsitzender Bastian Binder. Vom Auf- bis zum Abbau Sommersonne pur, dazwischen lag ein Johannisfeuer wie aus dem Bilderbuch. Die achte Auflage unter der Regie des Vereins "Ameno Signum" lockte am Freitag wieder Gäste aus nah und fern in den Stadtpark. Sie genossen die Lagerfeuer-Atmosphäre und das Feuerwerk vor der Burgkulisse.

Bei Einbruch der Dunkelheit machten sich die Pyrotechniker ans Werk. Sie legten Leitungen zum Holzstoß, der sich selbst entzündete. Im Schein des Feuers genossen die Besucher die Abendstimmung vor der Altstadt-Silhouette. Die Partyband "Pina Colada's" bot einen ausgewogenen Mix aus Rock-Klassikern, aktuellen Chart-Hits, Stimmungsliedern und Balladen. Da war für jeden etwas dabei. Mitglied der Regensburger Band ist auch der Neunburger Jonas Sorgenfrei, über den der Kontakt zustande kam.

Den Abschluss und Höhepunkt bildete auch heuer der mitternächtliche Auftritt der Feuershowgruppe mit ihrem Programm 2016. Zum Takt der Rockrhythmen schwangen die Damen in ihren Lederkorsagen die Fakeln, Pois und Stäbe durch die Luft und begeisterten die Zuschauer. Feuerspucker pusteten Brandmittel in die Fackel und lösten meterhohe Stichflammen aus. Nach dem feurigen Auftritt war aber noch nicht Schluss. Bei den angenehmen Temperaturen blieben die Gäste noch lange sitzen und ließen sich von den Vereinsmitgliedern bewirten.

Ein Johannifeuer zu entzünden, war in der Pfalzgrafenstadt schon immer Brauch gewesen, aber zunehmend in Vergessenheit geraten. Bis sich der Mittelalterverein "Ameno Signum" vor Jahren der Sache annahm und die Tradition seitdem erfolgreich fortsetzt.
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