"Ameno Signum" ist jetzt in der alten Frank-Brauerei daheim
Neues Zuhause hart erarbeitet

Bürgermeister Martin Birner, Stadtpfarrer Stefan Wagner (von rechts), Stadtrat Herbert Wartha und Hauseigentümerin Barbara Mayer (von links) stoßen mit Vorsitzendem Bastian Binder auf die Einweihung des neuen Vereinsheims von "Ameno Signum" an. Bilder: pko (2)
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Neunburg vorm Wald
04.04.2016
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Nicht nur einfach ein Dach überm Kopf, sondern ein neues Zuhause haben die Feuerkünstler von "Ameno Signum" gefunden. Die neue Heimat befindet sich Am Aign 5, im Gebäude der ehemaligen Frank-Brauerei.

Das funktionelle Vereinsheim ist am Samstag offiziell eingeweiht worden. Dabei lobten die Ehrengäste das Engagement der Mitglieder bei der gelungenen Renovierung. "Nach langer Suche und einer intensiven Bauphase, freuen wir uns, sie heute in unserem neuen Zuhause begrüßen zu können", sagte Vorsitzender Bastian Binder mit großer Erleichterung. "Wir haben viel Mühe, Schweiß und Arbeit investiert", dankte er seinen engagierten Mitstreitern, die sämtliche Umbaumaßnahmen in dem vorgefundenen großen Raum selbstständig ausgeführt haben.

Ausbau ganz nach Bedarf


In einer Rekordzeit von sechs Wochen seien ein neuer Boden, Elektro- und Wasserinstallation und die Toiletten fertiggestellt gewesen. "Es ist alles so geworden, wie wir das brauchen", zeigte sich Binder mit dem Ergebnis zufrieden. Sämtliche Fachkräfte stammten aus den eigenen Reihen und so verfügen die "Amenos" nun über einen gemütlichen Gemeinschaftsraum, ein Lager und eine kleine Werkstatt. "Ein Traum", freute sich der Vorsitzende und erwähnte noch den glücklichen Umstand, dass gegenüber - auf dem ehemaligen Bierlager - die asphaltierte Freifläche zum Trainieren benutzt werden dürfe.

Das sei ebenfalls ein Verdienst von Apotheker Peter Kindler, der auch den Kontakt zu Hausherrin Barbara Mayer hergestellt habe. Die Besitzerin hatte vom ersten Treffen an großes Vertrauen zu der Truppe um Bastian Binder und sei nicht enttäuscht worden, versicherte sie bei der Einweihung. Den kirchlichen Segen spendete Stadtpfarrer Stefan Wagner und wünschte, dass die Mitglieder in ihrem neuen Heim "Freude und Gemeinschaft erleben können".

Arbeit schweißt zusammen


"Ihr gehört zu uns und seid unser Aushängeschild", betonte Martin Birner. Der Bürgermeister war froh, dass "Ameno Signum", dank Barbara Mayer, eine Unterkunft direkt in der Stadt gefunden habe. Deren einzigartige Feuerspektakel seien ein wertvoller Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Neunburg, stellte Birner heraus. "Die Arbeit an unserem neuen Zuhause hat uns wieder ein Stück mehr zusammengeschweißt", war sich der Vorsitzende sicher und hoffte weiterhin auf gute Nachbarschaft, damit sich das Vereinsgeschehen weiterentwickeln könne.

Der Verein "Ameno Signum" war jahrelang in einem Bauwagen auf dem Birner-Hof untergebracht. Ende 2014 wurde angedeutet, dass diese Unterkunft einem geplanten Hausbau weichen müsse. Die schwierige Herbergssuche habe aber nun ein sehr erfreuliches Ende gefunden, waren sich alle Beteiligten sicher und feierten am Samstag mit Sekt, Häppchen und einer feurigen Ameno-Signum-Torte.
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