Angehende Landwirte stellen sich Forstlichem Wettbewerb
Viel mehr als nur Motorsäge

Die drei besten Teilnehmer (mit Urkunden von links) Johannes Straubmeier, Manuel Meier und Georg Mayer haben sich für den Landesentscheid qualifiziert. Dazu gratulierten (von links) Forstdirektor Alwin Kleber, Schulleiter Günter Dirnberger, BBV-Vertreter Alfred Bauer, Forstdirektor Hubert Meier, stellvertretender Landrat Joachim Hanisch und Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl. Bild: frd

Sie glänzten mit Können und Wissen rund um die Waldarbeit: Rund 60 angehende Landwirte stellten sich an der Berufsschule dem Regionalentscheid im Forstlichen Wettbewerb. Unter den drei Besten waren zwei Teilnehmer aus dem Landkreis Schwandorf.

Es war ein spannender und fordernder Tag für die Landwirt-Azubis, die am Montag an der Außenstelle des Beruflichen Schulzentrums Oskar-von-Miller Schwandorf zum Regionalentscheid angetreten waren. Bei theoretischen und praktischen Aufgaben stellten die Teilnehmer aus den Landkreisen Schwandorf, Regensburg, Amberg-Sulzbach, Neumarkt und Cham ihren Kenntnisstand in Sachen Forstwirtschaft unter Beweis.

Fokus auf Sicherheit


Die jungen Leuten mussten zeigen, dass sie den sicheren Umgang mit der Motorsäge beherrschen und auch junge Stecklinge korrekt setzen können. Daneben war umfangreiches Fachwissen gefordert. Einen großen Teil der insgesamt 350 möglichen Punkte konnte abräumen, wer bei den Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit der Motorsäge Bescheid wusste und diese exakt anwenden konnte.

Gerade dieser Thematik wurde - angesichts jüngster Unfälle im Landkreis Schwandorf - eine hohe Bedeutung eingeräumt. Den krönenden Abschluss des Wettbewerbs bildete die Siegerehrung am Nachmittag. Die zehn besten Teilnehmer wurden mit Preisen belohnt, die Top-Drei der Wettbewerber hat sich für den Landesentscheid im Juni an der Waldbauernschule Goldberg bei Kelheim qualifiziert. Forstdirektor Alwin Kleber betonte dabei nochmals den hohen Stellenwert der Ausbildung. "Wenn alle, die im Wald arbeiten, Ihren Ausbildungsstand besäßen, wäre so manch schwerer Unfall und damit unendlich viel Leid, Kummer und Sorge in den betroffenen Familien zu vermeiden gewesen." Ein Dank galt den Ausbildern, Prüfern, Schiedsrichtern und Organisatoren.

"Sie alle können sich als Gewinner fühlen", lobte stellvertretender Landrat Joachim Hanisch den Einsatzwillen der Teilnehmer. Als Vertreterin der Stadt Neunburg brachte Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl ihren Respekt vor den zahlreichen jungen Damen zum Ausdruck, die sich dem Wettbewerb gestellt hatten. Für den Bayerischen Bauernverband ermunterte stellvertretender Kreisvorsitzender Alfred Bauer die jungen Landwirte, das Erlernte in die tägliche Arbeit einfließen zu lassen.

Nun zum Landesentscheid


Die Spannung war auf dem Höhepunkt, als die drei Besten bekanntgegeben wurden. Als Gewinner des forstlichen Wettbewerbs durfte sich Johannes Straubmeier aus Roßthal bei Berching (Landkreis Neumarkt) mit 305 Punkten freuen. Auf Platz zwei folgte Manuel Meier aus Teunz mit 279 Punkten und den dritten Platz holte Georg Mayer aus Haarhof bei Schwandorf-Neukirchen mit 274 Punkten. Sie werden im Juni ihr Wissen und Können beim Landesentscheid erneut unter Beweis stellen.
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