Christmette in der voll besetzten Neunburger Pfarrkirche
Frieden als zentraler Weihnachtswunsch

Eine Abordnung der Neunburger Stadtkapelle stimmte auf die Christmette ein. Bilder: sns (2)

Sehr gut besucht war die Christmette am Heiligen Abend in der Pfarrkirche St. Josef. Schon zu Beginn sorgte eine Abordnung der Neunburger Stadtkapelle mit Weihnachtsliedern für die entsprechende Einstimmung.

Stadtpfarrer Stefan Wagner zelebrierte die Christmette. In seiner Predigt ging der Pfarrer auf den Weihnachtsfrieden ein. An Weihnachten 1914, mitten im 1. Weltkrieg, krochen die Gegner aus den Schützengräben und feierten gemeinsam. Auch wenn dies nach ein paar Tagen wieder vorbei war: der Weihnachtsfriede von 1914 ist in die Geschichte eingegangen.

Friede auf Erden ist der zentrale Weihnachtswunsch. Dabei sei oft gerade an Weihnachten der Teufel los. Kaum ein Tag vergehe, an dem wir nicht neue Schreckensmeldungen hören. Friede fange dann an, wenn wir ihn Wirklichkeit werden lassen. "Er fällt nicht vom Himmel. Er entsteht auch nicht unter Regierungsbänken der Mächtigen. Jeder von uns ist gefragt. Überall da, wo wir in Kleinkriege und Alltagskämpfe verwickelt sind, ist der Friede in Gefahr. Überall, wo wir uns mit Fäusten die Köpfe einhauen und mit Worten die Seele verletzen, steht der Frieden auf der Kippe", so der Stadtpfarrer.

Tief in jedem einzelnen drin könne jeder Frieden schließen mit sich selbst und seinem Leben. Dann sei der Friede zum Mitmenschen nicht mehr weit. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte Organistin Sonja Steinkirchner mit ihrem Chor.
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