Diözesanbischof Voderholzer besonderer Ehrengast beim Seebarner Leonhardiritt
Aufgalopp zum Schutzheiligen

Ein Gespann mit der Statue des heiligen Leonhard führte den festlichen Kirchenzug zum Auftakt der Wallfahrt an. Insgesamt 125 Pferde samt Reitern und Kutschern waren dazu nach Seebarn gekommen. Bilder: pko (2)
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Neunburg vorm Wald
07.11.2016
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Diözesanbischof Rudolf Voderholzer war der besondere Ehrengast beim Seebarner Leonhardiritt. 125 Pferde und einige Kutschen sorgten bei dieser Wallfahrt hoch zu Ross für ein beeindruckendes Bild.

Neunburg-Seebarn. Heuer fiel der Gedenktag des Heiligen Leonhard auf einen Sonntag. Der Besuch von Bischof Rudolf Voderholzer machte diesen Tag zu einem besonderen Ereignis für die zahlreichen Gottesdienstbesucher in Sankt Leonhard sowie die Wallfahrer hoch zu Ross. Insgesamt 125 Pferde zogen von Diendorf aus zu der kleinen Wallfahrtskirche und erhielten den Segen vom Bischof.

Bürgermeister hoch zu Ross


Ab dem Feuerwehrhaus in Seebarn begleitete Bischof Voderholzer den Pilgerzug nach Sankt Leonhard. Dort empfing ihn Kirchenpflegerin Margit Reichl: Neunburgs Zweite Bürgermeisterin brachte zum Ausdruck, welche große Ehre dieser Besuch für die Seebarner und die vielen Gäste sei. An der Leonhardi-Wallfahrt haben auch die Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Karl Holmeier, Landrat Thomas Ebeling und einige Stadträte teilgenommen. Bürgermeister Martin Birner kam hoch zu Ross, genauso wie das Pfalzgrafenpaar aus dem Festspiel "Vom Hussenkrieg". Die beiden Geistlichen Theo Schmucker und Richard Salzl zelebrierten den Gottesdienst zusammen mit dem Ehrengast.

Davor stand der Dank an alle Helfer und Organisatoren dieses großen Tages. Reichl nannte hier den Heimatverein, den Pfarrgemeinderat, die Kirchenverwaltung und Mesnerin Helga Mehltretter. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten wieder die Feuerwehr Seebarn und das Rote Kreuz Neunburg. Viele Helfer und weitere örtliche Vereine standen mit heißen Getränken und Essen bereit. Traditionell konnten die gesegneten Leonhardizeltln für das Vieh mitgenommen und in der Sakristei Messen zu Ehren des Heiligen Leonhard bezahlt werden.

"Ich bin stolz und dankbar, dass heute wieder so viele an der traditionellen Wallfahrt teilgenommen haben", bedankte sich Bürgermeister Birner. 125 Pferde und mehrere Kutschen seien festlich herausgeputzt worden, dies sei eine enorme Leistung, würdigte der Bürgermeister die Teilnahme der umliegenden Reiterhöfe und Privatpersonen. Landrat Ebeling sah den Ritt als "ein beeindruckendes Erlebnis".

Segen für die Kinder


"Ich hätte gerne besseres Wetter mitgebracht", leitete Bischof Voderholzer den Gottesdienst ein. Viele Gläubige verfolgten aber trotz Regen die Liturgie auf einer Leinwand im Freien. In seiner begeisternden Predigt sprach der Bischof von Gott als Freund des Lebens über Grab und Tod hinaus. Er sah die Wallfahrt auch als Dank für die Hilfe der Tiere. "Ich staune immer wieder über die Herrlichkeit eines Pferdes", gab er den Vierbeinern gerne seinen Segen. Alle Reiter erhielten wieder Teilnehmerplaketten überreicht.

Vor dem Mittagessen im Feuerwehrhaus schrieb sich der Kirchenobere noch in das Goldene Buch der Stadt Neunburg und in das Pilgerbuch von Sankt Leonhard ein. Am Nachmittag spendete er nach einer Andacht noch den Kindern Gottes Segen.
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