Ein Herz für Bierbänke

Die Junge Union Region Neunburg begrüßt die Qualität der Veranstaltungen in der Schwarzachtalhalle. Von Klassik über Kabarett bis hin zu Bällen sei für fast jeden was dabei. "Die Vergangenheit zeigt, dass aber zumeist kaum Jugendliche im Publikum sind", so JU-Vorsitzender Florian Ferstl.

Mit sehr wenigen Ausnahmen treten jedoch keine örtlichen Vereine in der Halle als Veranstalter auf. So bedauert Stadträtin und JU-Schatzmeisterin Verena Binder, "dass es keine Faschingsbälle mehr gibt". Der Gedanke einer "Halle für alle" wird nicht gelebt, stellt Stadtrat und stellvertretender JU-Vorsitzender Alexander Trinkmann fest. Die Verantwortlichen müssten sich schon fragen, warum die Nutzungszahlen zurückgehen und die Jugendlichen lieber das Auto nehmen und weiter weg fahren.

Die JU findet, dass es in Neunburg für Jugendliche und Junggebliebene Faschingsbälle, Feiern und dergleichen geben soll. "Hier wäre es zu begrüßen, wenn Bierbänke erlaubt werden würden", so Peter Schießl, JU-Stadtrat und Aufsichtsratsmitglied der Freizeit GmbH. Dies sei zwar kein Garant für gelungene Feste, jedoch würde die Attraktivität solcher Veranstaltungen durch die Verwendung von Bierbänken enorm gesteigert. Ein Problem bei der Benutzung von Bierbänken ist die Gefahr für den Boden der Halle. Stellvertretender JU-Vorsitzender Thomas Albang meint: "Durch vernünftige Schoner kann dieses Problem behoben werden." Die Junge Union fordert daher die Stadträte und den Aufsichtsrat der Stadtwerke auf, sich erneut mit dem Thema zu beschäftigen und "ein Herz für Bierbänke" zu zeigen.
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