Eine-Welt-Laden soll 2017 zurück in sanierte Fronfeste
Bald nächster Umzug

Besondere Hingucker im Sortiment des Eine-Welt-Ladens sind diese aus Blechabfall gebastelten Fahrzeuge aus Madagaskar. Bild: Mardanow

"Viele Leute meinen, wir bleiben jetzt für immer in der Hauptstraße", erzählt Marianne Zeiser. Doch es bleibt dabei, dass die Rathaus-Arkaden nur eine Übergangslösung für den Eine-Welt-Laden sind.

Zwar gebe es nach wie vor Kunden, die das "schon sehr spezielle Ambiente" in der Alten Fronfeste vermissen würden, vor allem den Zugang über die knarzende Holztreppe. "Dafür haben wir es jetzt warm, wir sind ebenerdig untergebracht, und auch die Wasserversorgung ist kein Problem mehr." Das Verkaufsteam habe sich am Standort Hauptstraße gut eingelebt. Dankbar sei man Hauseigentümer Hans Fleischmann, der die Immobilie der Pfarrei mietfrei zur Verfügung gestellt habe, lediglich Betriebskosten müssten beglichen werden.

Aller Voraussicht nach werde es wohl bis Anfang nächsten Jahres dauern, bis das Geschäft wieder in die Alte Fronfeste zurückkehren kann, blickt Marianne Zeiser voraus. Nach der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes soll der Eine-Welt-Laden laut Planung zwei Verkaufsräume samt Lagerfläche und kleiner Küche im Erdgeschoss in der rechten Gebäudehälfte erhalten - "auf jeden Fall mehr Platz als vorher".

Doch noch spielt der erneute Ortswechsel in den Gedanken des Verkaufsteams keine Rolle. "Und außerdem ist so ein Umzug immer wieder mit großem Aufwand verbunden", bringt es Marianne Zeiser zum Ausdruck. Doch ein bisschen Vorfreude auf die künftige Unterbringung ist schon da: "Das wird bestimmt toll", glaubt sie.
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