Enormer Besucherandrang beim "Romantischen Burg-Advent"
Es weihnachtet sehr

Stress und Hektik ausblenden und bei einem Becher Glühwein ins Gespräch kommen - das ist es, was den "Romantischen Burg-Advent" ausmacht. Am Wochenende hat die dreitägige Veranstaltung ihren Ruf als Publikumsmagnet zum wiederholten Mal bestätigt. Rund um den hellerleuchteten Christbaum gab es zeitweise fast kein Durchkommen. Bilder: Mardanow (6)

Rund und den hellerleuchteten Christbaum drängten sich die Massen: Mit seiner Atmosphäre aus Licht, Musik und dem Geruch nach Weihnachten hat der "Romantische Burg-Advent" erneut den Geschmack des Publikums getroffen. Der Spagat zwischen Trubel und Besinnung glückte.

"Wir schätzen und lieben unseren Burg-Advent mit seiner besonderen stimmungsvollen Atmosphäre", hatte Bürgermeister Martin Birner bereits bei der Eröffnung am Freitag (NT berichtete) bekannt. Und die Besucher schienen mit ihm einer Meinung zu sein: Schon am ersten Abend bevölkerten mehrere hundert Gäste die hellerleuchtete Budenstadt. Schnee und Eis als Kulisse wurden fast nicht vermisst, das besondere Flair des Weihnachtsmarktes im Burghof wirkte selbst bei Plus-Graden.

Gedränge am Christbaum


Der Andrang auf Glühwein, Punsch und Co verstärkte sich am Samstag noch: Nach der Abendmesse in der benachbarten Pfarrkirche gab es im zentralen Bereich rund um den Christbaum fast kein Durchkommen. Das vielfältige Angebot an Speisen und Getränken - von Speckknödelsuppe bis Kartoffelspirale und von Feuerzangenbowle bis Jagertee - fand großen Zuspruch, an machen Ständen bildeten sich sogar Warteschlangen.

Für Kontrapunkte zum Trubel war in mehreren "stillen Ecken" des Burg-Areals gesorgt. Da gab es die lebende Krippe mit Mensch und Tier als Anziehungspunkt für Groß und Klein sowie die neue Ausstellungsfläche an der Alten Kirche mit Anbietern von Selbstgemachtem und Weihnachtskunstartikeln. Bei einer Lesung im Schlosssaal stellte die aus Weiden stammende Jungautorin Maron Fuchs ihr Buch "Ballade des Herzens" vor. Etwas ungewohnt für hiesige Ohren waren ihre Poetry-Slam-Texte, die sich um Stress, Hektik und Kindheitserinnerungen drehten. Im Weihnachtskeller im Alten Landratsamt verbreiteten Geschichten zum Advent Besinnlichkeit.

So klingt der Advent


Für den Klang von Weihnachten sorgten an beim Burg-Advent die Stadtkapelle, die Jugendblaskapelle Seebarn, die Neunburger Stubenmusi' und der Chor "Sound of Joy". Neu im Musikprogramm war am Samstag die Band "4fun" aus Regensburg, die das Publikum mit selbstverfassten Texten zu bekannten Melodien überraschte. Ihre Burgadvent-Feuertaufe bestand das Bläserensemble "Blech-Scherr" der Realschule.
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