Feuerwehren im KBM-Bereich Duscher gedenken ihres Schutzpatrons
Vorbilder an Solidarität und Nächstenliebe

Die Abordnungen von 15 Feuerwehren aus dem Zuständigkeitsbereich von Kreisbrandmeister Ferdinand Duscher feierten in Neunburg den Florianstag. Bild: sns
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Neunburg vorm Wald
09.05.2016
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"Fußballvereine, Welt- und Europameisterschaften haben ein Maskottchen - die Freiwilligen Feuerwehren haben einen Schutzpatron." Mit diesen Worten eröffnete Stadtpfarrer Stefan Wagner den Gottesdienst zu Ehren des heiligen Florian.

Auf dem Vorplatz der Schwarzachtalhalle versammelten sich am Samstagabend Abordnungen der 15 Feuerwehren aus dem Zuständigkeitsbereich von Kreisbrandmeister Ferdinand Dusche zum jährlichen Florianstag. Zu den Klängen der Stadtkapelle zogen die Uniformierten durch die Hauptstraße zur Pfarrkirche.

In seiner Predigt stellte Stadtpfarrer Stefan Wagner die Nächsten- und Gottesliebe in den Mittelpunkt. Der Dienst der Feuerwehren sei immer wieder Angriffspunkt für Witze und Unverständnis: "Muss das sein, dass die nachts um drei mit Sirenengeheul durch die Stadt fahren? Braucht es wirklich zehn Mann, um den Verkehr an der Unfallstelle vorbeizuleiten?" Natürlich kann der Dienst bei der Feuerwehr Freude machen und soll es auch. Aber wer nachts aufstehe, wenn andere im Bett liegenbleiben, um einen eingeklemmten Fahranfänger bei Wind und Regen aus einem zerstörten Autowrack zu schneiden, der mache das nicht zum Spaß. Vielmehr liege diesem Engagement die tiefe Überzeugung, anderen helfen zu wollen, zugrunde.

Nach dem Rückmarsch fand der gesellige Teil des Florianstages in der Schwarzachtalhalle statt. Kreisbrandmeister Ferdinand Duscher dankte den Kameraden aus "seinen" 15 Wehren für die ständige Einsatzbereitschaft. Er lobte auch die Jugendarbeit und würdigte all jene, die sich in irgendeiner Weise um das Feuerwehrwesen verdient machen.

Auch Bürgermeister Martin Birner sprach einen Dank für den unermüdlichen Einsatz aus. Ohne die Feuerwehren würde das Rettungswesen nicht so reibungslos funktionieren. "Wir alle brauchen Menschen, die Werte wie Solidarität und Verantwortung nicht nur auf den Lippen führen, sondern auch in die Tat umsetzen", bekräftigte er. Zur Musik der Stadtkapelle klang der Abend in gemütlicher Runde aus.
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