Feuerwehren im Wettstreit

Nach den Wettbewerben bekamen die Besten die Pokale. Bei den Gastmannschaften ging der Cup hier gerade nach Freindorf in Österreich.
Vermischtes
Neunburg vorm Wald
22.05.2016
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Der größte Feuerwehr-Wettbewerb der Oberpfalz fand am Samstag zum ersten Mal im Landkreis Schwandorf statt. Das herausragende Ereignis machte Penting zum Brennpunkt für 41 Gruppen und rund 500 Teilnehmer. Die Mannschaften kamen aus der Oberpfalz, aus Mittelfranken, Oberbayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.

-Penting. Unter den strengen Augen der Wertungsrichter startete auch eine Gastmannschaft aus Oberösterreich. Bei der Eröffnung hisste eine Abordnung der Gastgeber feierlich die Fahne des Landesfeuerwehrverbandes. Hans Weber, der Bezirksvorsitzende, betonte, dass der olympische Gedanke zähle: "Dabeisein ist alles". Die beiden Schirmherren, Bürgermeister Martin Birner und Ehrenkreisbrandrat Siegfried Hammerer, hatten für hervorragendes Wetter "gesorgt".

Zwei Prüfungsteile


Der Initiator, Kommandant Jürgen Keilhammer, und der Vorsitzende Florian Meier von der ausrichtenden Wehr Penting hatten lange auf diesen Tag hingearbeitet. Die Teilnehmer mussten zwei Prüfungsteile ablegen. Der erste Schritt war ein "Löschaufbau trocken" nach den Richtlinien des CTIF (Internationales technisches Komitee für vorbeugenden Brandschutz und Feuerlöschwesen). Frauen und Männer bauten mit vier Saugschläuchen eine "Wasserentnahme aus einem Bach" und dann weiter über zwei B-Rohr-Längen zu einem Verteiler. Von da mussten noch je zwei C-Rohr-Längen zu den beiden Strahlrohren verlegt werden. Schnelles und sauberes Arbeiten waren erforderlich.

Im zweiten Teil legten die Feuerwehrfrauen und -männer je 50 Meter Staffellauf in ihren Einsatzanzügen zurück. Hier zählte Schnelligkeit und dass das Strahlrohr nicht verloren wurde. Es musste genau in der Wechselzone richtig übergeben werden.

Schließlich zogen die Gruppen, angeführt von der Seebarner Blasmusik, vom Pfarrheim zurück auf den Bewerbsplatz zur Siegerehrung. Schirmherr Martin Birner und MdB Karl Holmeier hoben den Teamgeist der Mannschaften hervor. Für die Teams mit den meisten Punkten in den einzelnen Kategorien gab es Pokale. Die Gewinner des "8. Oberpfalz Cup" kamen aus Gebelkofen (Landkreis Regensburg), erreichten 393,3 Punkte und nahmen den großen goldenen Wanderpokal mit nach Hause.

Pokal für Schwandorf


In der Wertungsklasse B (über 30 Jahre) siegte die Mannschaft der Führungskräfte des Landkreises Schwandorf mit 386,1 Punkten vor der Feuerwehr Nabburg mit 367,7. In der Klasse A Silber reichten der FFW Heng (Landkreis Neumarkt) 352,5 Punkte für den Sieg. Bei den Frauengruppen sicherte sich Fuhrmannsreuth (Landkreis Tirschenreuth) den Pokal vor den Pentinger Damen.

Bei den auswärtigen Gruppen trat die Gastmannschaft Freindorf aus Oberösterreich gleich zwei Mal mit großem Jubel zur Pokalübereichung an. Die Männer erreichten 412,3 Punkte und das goldene Abzeichen in der Wertungsklasse A mit 394,6 Punkten. Auf das Kommando des Wettbewerbsleiters Karl Diepold (Amberg) wurde die Fahne des Landesfeuerwehrverbandes wieder eingeholt, und er erklärte den "8. Oberpfalz Cup".
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