Für besten Schutz im Notfall

Stadtpfarrer Stefan Wagner (im Drehleiterkorb links) und der evangelische Pfarrer Gerhard Beck segneten die neuen Fahrzeuge. Bilder: weu (3)
 
Nach der kirchlichen Segnung der Fahrzeuge erfolgte die Schlüsselübergabe (rechts Bürgermeister Martin Birner).

Die Sicherheit der Bevölkerung ist der wichtigste Grund für die Anschaffung der neuen Drehleiter. Die Freude über das "Schmuckstück" war bei der Einweihungsfeier nicht zu übersehen.

In einem Festzug zogen die Feuerwehrkameraden mit den Ehrengästen und der Stadtkapelle vom Stadthallenparkplatz zum Gelände der Feuerwehr. Dort begrüßte Vorsitzender Georg Schmid neben der Geistlichkeit stellvertretenden Landrat Joachim Hanisch, Bürgermeister Martin Birner und seine Stellvertreterin Margit Reichl, die für das Feuerwehrlöschwesen im Stadtrat zuständig ist.

Verbundenheit gezeigt


Sein besonderer Gruß galt den Vertretern der elf Ortsteilfeuerwehren, den Partnervereinen Wackersdorf und Rötz sowie der Feuerwehrführungsriege mit KBR Robert Heinfling, KBI Richard Fleck, KBM Ferdinand Duscher und KBM Konrad Hoch. Auch die Festmütter Thea Malterer und Anna Irl sowie die Familie des Ehrenschirmherren Herbert Lober zeigten ihr Interesse an dem Festakt. Spezielle Gäste waren die Kameraden aus Waldsassen, die in Kooperation mit den Neunburgern ebenfalls eine Drehleiter erhielten, wodurch beide Fahrzeuge mehr Förderung bekamen. "Die Drehleiter war unser Wunschfahrzeug", betonte der Vorsitzende und richtete seinen Dank für dieses Fahrzeug und für den ebenfalls neuen Mannschaftstransportwagen an die Stadt Neunburg.

"Im Mittelpunkt stehen jedoch der Schutz und die Rettung der Bürger in Notfällen", so Schmid. Bürgermeister Birner, der viele Pflichttermine abzuleisten hat, bezeichnete die Übergabe von Feuerwehrautos als Kür. "Von heute an können wir einen wichtigen Schritt für die zweckmäßige Sicherstellung des Brandschutzes nicht nur für unsere Stadt, sondern auch für Teile des Landkreises Schwandorf und Cham machen", hob er hervor. Er nutzte die Gelegenheit, den Kameraden der Feuerwehr für die ehrenamtliche Tätigkeit Dank zu sagen: "Ihr geht für uns durchs Feuer - wo andere rauslaufen, lauft ihr hinein!"

Mit höchstem Respekt


Die Stadt unterstütze die immer höheren Anforderungen, welche von den Kameraden viele Übungen und Fortbildungen abverlangen. Besonders wichtig sei die vorbildliche Jugendarbeit. "Euer Einsatz für das Gemeinwohl verdient höchsten Respekt!", lobte das Stadtoberhaupt. Die Grüße des Landrats übermittelte sein Stellvertreter, MdL Joachim Hanisch. Die feierliche Einweihung mit vielen Gästen sei Ausdruck der Würdigung der Leistung der Feuerwehrmänner und - frauen, sagte er in seinem Grußwort. Schutz bei Feuer, Unfällen und Katastrophen durch Ehrenamtliche erfordere sehr gute Ausbildung. "Wir wissen, was wir an der Feuerwehr haben!", betonte er.

Eine "Rede mit Herz" hielt Johann Weber, der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes. Er dankte der Stadt und dem Feuerwehrverein für die großartige Investition in Drehleiter und Mannschaftstransportwagen. Mit 96 Prozent stehe der Feuerwehrmann an der Spitze der wichtigsten Berufe. Dies zeige, dass die Sicherheit für die Bevölkerung sehr wichtig sei. "Ich ziehe den Hut vor jedem Kameraden, der Tag und Nacht zu Gottes Lohn einsatzbereit ist", beendete er seine leidenschaftliche Rede. Mit technischen Daten der beiden Fahrzeuge befasste sich Kommandant Bernhard Käsbauer.

Anschließend fand zu den Klängen der Stadtkapelle der kirchliche Segen durch Stadtpfarrer Stefan Wagner und Pfarrer Gerhard Beck statt. Mit der Bayernhymne und dem Deutschlandlied endete der beeindruckende Festakt, der nach dem Bieranstich durch Bürgermeister Birner mit dem gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrhaus fortgesetzt wurde. Am Sonntag fand der "Tag der offenen Tür" mit Besichtigung statt.

Ich ziehe den Hut vor jedem Kameraden, der Tag und Nacht zu Gottes Lohn einsatzbereit ist.Johann Weber, Vorsitzender des Bezirksfeuerwehrverbands
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