Mittelschüler besichtigten NS-Dokumentationszentrum
Einblick in dunkle Zeiten

Beim Besuch des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände begaben sich die Mittelschüler bei einer Führung auf die Spuren der Nazi-Herrschaft. Bild: muk

Eindrucksvolle Bilder und anschauliche Zeitzeugenberichte hinterließen Eindruck bei den jungen Leuten. Zwei Ganztagsklassen der Mittelschule tauchten im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg in die Zeit des Dritten Reichs ein.

Zusammen mit ihren Lehrkräften Christine und Christian Schießl machten sich die Klassen 8c und 9d auf den Weg, um das Dokumentationszentrum zu besichtigen. Die Fahrt hatte Kreisjugendpfleger Stefan Kuhn organisiert, der Kreisjugendring unterstützt diese Exkursion auch finanziell.

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ist mittlerweile eines der bedeutendsten Museen in Nürnberg. Es befindet sich im Nordflügel der von den Nationalsozialisten konzipierten, unvollendet gebliebenen Kongresshalle des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes. Allein im Vorjahr besichtigten es fast 250 0000 Menschen - ein neuer Besucherrekord.

Zuerst besuchten die Neunburger die Dauerausstellung "Faszination und Gewalt", die sich mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft beschäftigt. Besonders beeindruckend waren für die Buben und Mädchen die unzähligen Bilder, Dokumentationen und Zeitzeugenberichte der damaligen Zeit.

Im Anschluss verschafften sich die Jugendlichen einen Eindruck über das gesamte Gelände mit den verschiedenen Bauwerken und Bauvorhaben. In der knapp zweistündigen, interessant und abwechslungsreich gestalteten Führung wurden die Kongresshalle, die Große Straße, das geplante Deutsche Stadion, das Märzfeld, das Stadionbad, das alte Stadion/heutige Grundigstadion, das Zeppelinfeld sowie der Bahnhof Dutzendteich besichtigt.

Die Schüler zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen. Zum Abschluss der Exkursion durften die Ausflügler noch die Innenstadt erkunden.
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