Neunburg eröffnet mit dem Stadtball die närrische Zeit
Bürger auf dem Tanzparkett

Als Band des Abends gaben erstmals "Trixi und die Partylöwen" den Takt in der Schwarzachtalhalle vor. Bild: sns
Vermischtes
Neunburg vorm Wald
10.01.2016
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Zum vierten Mal erlebte die Schwarzachtalhalle zum Jahresanfang eine rauschende Nacht auf dem Tanzparkett. Der Dresscode beim Stadtball war schwarz-weiß, dafür leuchtete der Saal dezent in den Gemeindefarben.

Die Tanzpaare hatten sich in "Frack und Fummel" geworfen, und die Hallenbeleuchtung in den Stadtfarben rot, blau und weiß lieferte die bunten Akzente dazu. Zum Flair trug auch das Gastronomieunternehmen Heizler bei, das mit gedeckten Tischen, Kerzenleuchtern und einer erlesenen Speise- und Getränkekarte das Ambiente verstärkte.

Neue Band überzeugt


Neben Neunburgern hatten sich auch Besucher aus den umliegenden Gemeinden und sogar aus Villach eingefunden, um die Faschingssaison in der Region zu eröffnen. Ihr musikalisches Ball-Debüt in der Schwarzachtalhalle gab dabei die Band "Trixi und die Partylöwen" aus Regensburg. Frontfrau "Trixi" Corinna Schwarz, Keyboarder Johannes Hainz, Drummer Stephan Dorn, Bass- und Chorsänger Rudi Schwarz sowie Gitarrist und Leadsänger Stefan Schimetschke stehen seit fünf Jahren gemeinsam auf der Bühne. Mit unvergleichlicher Energie und spürbarer Begeisterung eroberte das Quintett die Herzen der Tänzer und ihre Musik ging direkt in Beine und Hüften.

Im weiteren Verlauf des Abends begeisterte Jongleur Peter Gerber das Publikum mit zahlreichen Einlagen. So riss der Künstler, der unter anderem vier Keulen durch die Luft fliegen ließ und gekonnt ein Fahrrad auf seinem Kinn balancierte, das Publikum zu wahren Beifallsstürmen hin.

Zu viele Veranstaltungen


Bürgermeister Martin Birner hatte in seiner Begrüßungsrede vor dem Eröffnungswalzer mit Gattin Sandra nicht zu viel versprochen: In seiner Ansprache hatte er einen kurzweiligen, unterhaltsamen und tanzfreudigen Ballabend angekündigt. Allerdings zeigten sich die Verantwortlichen etwas enttäuscht darüber, dass der Stadtball bei seiner Neuauflage nicht ausverkauft war. Als Gründe wurden die sehr kurze Faschingszeit sowie Terminüberschneidungen mit anderen Bällen und Veranstaltungen in Nittenau, Nabburg und Oberviechtach ausgemacht. Außerdem wurde gemutmaßt, ob nicht der Zimmerbrand in der Altstadt den einen oder anderen Gast von einem Ballbesuch abgehalten hat.
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