Pentinger Fahrrad-Pilger erneut auf dem Weg nach Altötting
Auf zwei Rädern zum Gnadenbild

Auf dem Vorplatz vor der Gnadenkapelle in Altötting stellten sich die knapp 30 Radpilger und Pfarrer Richard Salzl zum Erinnerungsfoto auf. Bild: hfz
Vermischtes
Neunburg vorm Wald
25.05.2016
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Für das Pilger-Erlebnis treten sie alle Jahre kräftig in die Pedale: 29 Teilnehmer stiegen bei der Fahrrad-Wallfahrt nach Altötting in den Sattel. Im Marienwallfahrtsort werden sie jedes Jahr von einem guten Bekannten erwartet.

Neunburg-Penting. Erneut ging es auf zwei Rädern von Penting nach Altötting zur Gnadenkapelle. Kurz vor 6 Uhr ließ Pfarrer Theo Schmucker die Glocken der Nikolaus-Kirche für den Pilgergottesdienst der Radwallfahrer läuten. Mit dem Pilgersegen schickte er dann 29 Teilnehmer auf den insgesamt 360 Kilometer langen Weg.

Beim ersten Meditationshalt in Nittenau lag die Lufttemperatur noch bei 5 Grad. Bei der Weiterfahrt entlang des Regental-Radweges Richtung Regensburg stieg die Quecksilbersäule aber in einen angenehmen zweistelligen Bereich an. Im Stift Niedermünster in Regensburg begegneten den Pilgern mehrere Nonnen vom Orden der Armen Schulschwestern, die einige Neunburger noch aus jüngeren Jahren kannten.

Um die Mittagszeit stärkte sich die Radgruppe im Erlbräu in Geiselhöring. Gegen 17 Uhr erreichten die "Pedal-Pilger" dann das Tagesziel in Oberteisbach, das Hotel Räucherhansl. Gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück ging es am nächsten Morgen um 6.30 Uhr bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen weiter auf dem Weg zur Schwarzen Madonna.

Bei der Ankunft gegen 10.30 Uhr auf dem Kapellplatz in Altötting wartete schon Pfarrer Richard Salzl, um in der Gnadenkapelle den Pilgergottesdienst mit der Radlergruppe zu halten. Für den Geistlichen (einst Pfarrer in Penting und Seebarn) war dieser Gottesdienst ein denkwürdiges Ereignis, da er selbst über 20 Jahre mit der Pilgergruppe mitgefahren war. Heuer Ende Juni wird er sein 40-jähriges Priesterjubiläum feiern. Danach ging's für den Rückweg in den Sattel und gegen 18.30 Uhr trafen die Radpilger wieder in Oberteisbach ein.

Die Wetterprognose bei der Rückfahrt sagte für den ganzen Donnerstag nur Regen an. Trotz dunkler Wolken kam die Gruppe aber trocken bis Sünching. Dort setzte jedoch Nieselregen ein, der bis Ramspau andauerte. Danach ging es bei Sonnenschein über Nittenau zurück bis Windmais. In der dortigen Kapelle endete die Wallfahrt mit dem Lied "Großer Gott, wir loben dich". Anschließend lud die Familie Seebauer die Radfahrer zu Speis und Trank in ihren Garten ein.
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