Riesenandrang bei Neunburger Altstadtfest
Von Spanferkel bis Tattoo

Im "altmodernen" Friseursalon Pregler verpassten die Damen dem Herrn mit Bart einen "Undercut".
Vermischtes
Neunburg vorm Wald
16.08.2016
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Herrliches Wetter, Riesenandrang, tolle Stimmung: Zwei Tage lang stand die Pfalzgrafenstadt im Zeichen des Altstadtfestes. Mit viel Musik, kulinarischen Angeboten und einem Unterhaltungsprogramm lockten die Veranstalter die Leute in die Innenstadt.

"O"zapft is". Ein kräftiger Schlag genügte Martin Birner beim offiziellen Bieranstich am Samstagabend. Dazu hieß der Bürgermeister zahlreiche Ehrengäste willkommen, darunter auch Bierkönigin Angelina mit Prinzessin Yvonne vom Rhaner-Bräu Rötz. Die Rockband "Acoustic Gravity" eröffnete das Musikprogramm am "Brandplatz". Spanferkel, Steaks, Burger, Grillhendln, Schweinshaxen und Bratwürste fanden reißenden Absatz. Auch beim Steckerlfisch und bei den Süßspeisen standen die Leute an.

Oldtimer und Undercut


Das Altstadtfest verteilte sich auf verschiedene Standorte. Am Torweiher spielte beim Familien- und Seniorennachmittag die Neunburger Stadtkapelle. Am Eingang zur Hauptstraße weckten Oldtimer-Fahrzeuge Erinnerungen an die 1950er Jahre. Auf "altmodern" machte auch das Haarstudio Pregler im aufgebauten Friseursalon aus den 1960er Jahren.

Topaktuell war dagegen das Angebot: Undercut für den Herren mit Bart und Weiß-Grau die Haarfarbe für die Dame. "Tätowieren" als Lebenseinstellung: Mit einem neuen Tattoo aus dem Studio "Bloody Harry" ließ sich noch schöner feiern. Auf dem Parkdeck der Sparkasse organisierten Verena und Michael Kraus das Kinderprogramm "Frechdachs" mit Basteln, Malen, Schminken, Hüpfburg und Reiten. Ein "Kunstwerk" für die 1000-Jahr-Feier 2017 sollte das von Jugendlichen bemalte "Schrottauto" werden.

Bilder und Ideen


Im "Berg" war der Kunstverein "Unverdorben" zugange und zeigte Bilder mit Stadtmotiven, die in einem Schülerprojekt entstanden sind. Kreisheimatpfleger Theo Männer führte die Besucher durch die Spitalkirche. Für das Kleinod, das bislang nicht der Öffentlichkeit zugänglich war, werden Ideen gesucht, um es als Begegnungsstätte wiederzubeleben. Der Rotary-Club Oberpfälzer Wald hat die Patenschaft übernommen.
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