"Romantischer Burg-Advent" setzt noch mehr auf Kunst und Handwerk
Lichterglanz mit Zugaben

Der "Romantische Burg-Advent" wird auch heuer wieder durch die Stadtkapelle eröffnet. Von 9. bis 11. Dezember erwartet die Besucher eine ganz besondere Atmosphäre. Bild: Mardanow

Für drei Tage verwandelt sich der Bereich zwischen Schloss und Pfarrkirche in eine hell erleuchtete Weihnachtswelt. Der "Romantische Burg-Advent" lockt von 9. bis 11. Dezember sogar eine Eisprinzessin und eine Fee an. Außerdem sorgen Künstler und Handwerker für neue Facetten.

Für ein ganzes Wochenende - von Freitag bis Sonntag - wird der Zauber von Weihnachten wieder Einzug im Burghof halten. Bei einem Pressegespräch im Rathaus rührten Bürgermeister Martin Birner und Organisator Werner Dietrich die Werbetrommel für diese Veranstaltung, die heuer zum elften Mal stattfindet. Im Großen und Ganzen wird dabei am bewährten Konzept festgehalten, dazu gehört auch, dass kein Eintritt verlangt wird.

Abwechslung für Kinder


Zur Eröffnung am Freitag, 9. Dezember, darf die romantische Feuershow von "Ameno Signum" nicht fehlen. Außerdem werden Eisprinzessin und Eisfee das Publikum mit Glücksstaub verzaubern. Eine feste Säule ist das Kinderprogramm: Das Kasperltheater "Papperlapapp" zeigt am Sonntag, 11. Dezember, um 14.30 Uhr das Stück "Die Prinzessin im Zauberwald", um 15.30 Uhr folgt "Das gestohlene Weihnachtslicht"; Aufführungsort ist jeweils der Schlosssaal. Im Weihnachtskeller des Festspielvereins können - ebenfalls am Sonntag - von 14 bis 16 Uhr Strohsterne gebastelt werden.

Nachdem der Publikumszuspruch beim Burg-Advent in den vergangenen Jahren regelmäßig gestiegen ist, haben sich die Organisatoren überlegt, den Besucherandrang etwas zu entzerren. Daher wird das Areal des Weihnachtsmarktes heuer auf die Fronfeste ausgeweitet: Dort, im Erdgeschoss geben Handwerker und Hobbykünstler eine Kostprobe ihrer Kreativität und Fingerfertigkeit. So zeigt Timm Buckley (Deiflswerk) die Kunst der Krampus- und Perchtenschnitzerei, Uli Kramer präsentiert handgefertigte Sterne aus verschiedenen Materialien. Maria Schneeberger ist mit Klöppel-Artikeln vertreten und Marianne Zisler hat Erzeugnisse aus Blaudruck dabei. Nicht in der Palette fehlen dürfen regionale Produkte, Grußkarten, Strickwaren und Geschnitztes.

Bürgermeister Birner freute sich, dass es so viel Neues zu sehen geben wird. "Das ist eine super Ergänzung zum bisherigen Angebot." Beibehalten wird die Ausstellerfläche auf dem Platz vor der "alten Kirche". Unter anderem verkauft dort die Gregor-von-Scherr-Realschule Mäppchen aus recycelten Milka-Folien, das Sonderpädagogische Förderzentrum Nittenau ist mit Dekoartikeln aus Holz und Filz vertreten. Weitere Anbieter haben Gefilztes und Gestricktes, Honig-Produkte und Schmuck im Angebot.

Besinnlich nach Noten


Für den Klang von Weihnachten sorgen an diesen drei Tagen die Stadtkapelle mit Gesamt- und Jugendorchester, die Jugendblaskapelle Seebarn, die Gruppe "Sound of Joy", "VA-Blech" sowie - zum Ausklang am Sonntag - ein Ensemble um Jürgen Lößl.

Um die Verpflegung der Besucher kümmern sich örtliche Vereine, Institutionen und Kindergärten. Auf der Speisekarte stehen unter anderem "Knacker mit allem", Kartoffelspiralen, Griebenschmalzbrote und Crêpes sowie weißer Glühwein, Feuerzangenbowle und Glühwein. Gespannt sein dürfen die Gäste auch darauf, was sich hinter Spezialitäten wie "Z'rupfter Wichtel" verbirgt.

Das ProgrammFreitag, 9. Dezember

18 Uhr: Eröffnung durch Bürgermeister Martin Birner; musikalische Begleitung durch Stadtkapelle und Kindergarten Sankt Josef; Auftritte von Eisprinzessin und Eisfeen. 19 Uhr: Romantische Feuershow mit "Ameno Signum"; 20 Uhr: Stadtkapelle.

Samstag, 10. Dezember

ab 17 Uhr: Auftritt Jugendblaskapelle Seebarn; 20 bis 22 Uhr: weihnachtlicher Chorgesang mit "Sound of Joy".

Sonntag, 11. Dezember

14 Uhr: Jugendorchester Stadtkapelle; 14 bis 16 Uhr: Sternebasteln im Weihnachtskeller, Teilnahme kostenlos; 14.30 Uhr/15.30 Uhr: Kasperltheater im Schlosssaal; 15 Uhr: VA-Blech; 16 bis 17.30 Uhr: "Neunburger Adventssingen" in der Pfarrkirche; 18 bis 20 Uhr: musikalischer Ausklang durch ein Ensemble um Jürgen Lößl.

Zusätzlich

Das Schwarzachtaler Heimatmuseum ist Freitag von 18 bis 20 Uhr, Samstag von 17 bis 20 Uhr und Sonntag von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Gezeigt wird die Sonderausstellung "Neunburger Brauereien, Wirtshäuser und Sommerkeller". Hier ist auch die Kontaktgruppe Behinderte-Nichtbehinderte mit einer Kunstausstellung vertreten. (mp)
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